Archiv des Autors: Heiderose Manthey

LINKE Thüringen: DIGITALE PROZESSORDNUNG GEFORDERT

Gefahr der Rechtsbeugung und Nötigung erkannt !

„Familiengerichtliche Verfahren müssen aufgezeichnet werden
(Video-oder Tonaufnahmen)“

2019-10-23

Es spricht Katrin Werner. DIE LINKE. Thema: „Wohl des Kindes in den Mittelpunkt stellen ‒ Keine Festschreibung des Wechselmodells als Regelmodell„. Deutscher Bundestag am 15. März 2018. Foto: Heiderose Manthey

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Berlin/Erfurt/Keltern-Weiler. Pressesprecherin Diana Glöckner von der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag gibt am 06. August 2019 eine Presseinformation über „Neue Regelmodelle für Kinder bei Trennung und Scheidung“ heraus. Sie zitiert den Hintergrund mit dem im Familienrecht „festgeschriebenen“ Residenzmodell als Regel. Eine Reformdiskussion verstärke sich, die versuche, das „Wechselmodell als Regelfall“ ins Familienrecht des BGB aufzunehmen.

Anträge der FDP-Fraktion und der LINKE-Fraktion

Katrin Werner zum „Wohl des Kindes in den Mittelpunkt stellen ‒ Keine Festschreibung des Wechselmodells als Regelmodell“. Foto: Heiderose Manthey.

„Aktuell läuft die Reformdiskussion auch im Bundestag. Ein Antrag der FDP-Fraktion sieht vor, das Wechselmodell im Familienrecht als Regelfall einzuführen. Dem steht ein Antrag der LINKE-Fraktion gegenüber, der bei entsprechender Berücksichtigung des Kindeswohls auch das Wechselmodell vorsieht, aber nicht als Regelfall und vor allem dann nicht, wenn das Kind das Wechselmodell nicht will und/oder ein Elternteil seine Nichteignung z.B. durch Gewaltanwendung „belegt“ hat. Darüber hinaus sollen auch das Unterhaltsrecht und weitere sozialrechtliche Regelungen so angepasst werden, dass es für die Betroffenen bei Anwendung des Wechselmodells keine finanziellen Benachteiligungen gibt. Mitte Februar fand zu beiden Anträgen im Bundestag eine Anhörung statt. Eine Reihe von Anzuhörenden äußerten ernsthafte Zweifel an der Eignung des Wechselmodells als familienrechtlichen Regelfall. Ähnliche Ergebnisse hat auch schon die Anhörung im Landtag von Rheinland-Pfalz im Juni 2018 erbracht.“

Residenzmodell contra Wechselmodell ?

Als mögliche weitere Schritte spricht sich Glöckner gegen die Festschreibung des Wechselmodells als Regelfall Getrennt leben – gemeinsam erziehen, wie es die FDP vorschlug aus. „Es sollte keine Anwendung finden in Konfliktfällen und Fällen von Gewaltproblematik oder bei logistischen Problemlagen, wie weit auseinanderliegende Wohnsitze der Elternteile.“

Der Antrag der Abgeordneten Katrin Werner …

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Internationale Konferenz „Eltern-Kind-Entfremdung“ 2020 in Dublin

Irish International Parental Alienation Conference

Parental Alienation, Science and Law

2019-10-21

International Speakers – Parental Alienation Experts in Dublin. Die vortragenden Experten. Foto: © parentalalienation.eu.

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Keltern-Weiler. ARCHE weist auf den Internationalen Kongress in Dublin und Derry im April kommenden Jahres hin, bei dem renommierte Experten aus Amerika, Australien, Irland und Israel die neuesten Kenntnisse und Forschungsergebnisse auf dem Gebiet der Eltern-Kind-Entfremdung vorstellen werden.

Israel: Beseitigung des Problems der elterlichen Entfremdung durch Einführung eines „einheitlichen Modell“ in den Familiengerichten 

Der Veranstalter schreibt: „Unsere Konferenz ist der offizielle europäische Auftakt von „Elterliche Entfremdung, Wissenschaft und Recht“ durch Professor William Bernet und Dr. Demosthenes Lorandos.
Dr. Mandy Matthewson wird ihre neuesten Forschungsergebnisse vorstellen und Informationen aus ihrem neuen Buch „Verständnis und Management der elterlichen Entfremdung“ bereitstellen. Der pensionierte israelische Familienrichter Philip Marcus wird erläutern, wie Israel das Problem der elterlichen Entfremdung angegangen ist, indem ein „einheitliches Modell“ in den Familiengerichten eingeführt wird, um die elterliche Entfremdung zu beseitigen.

Parental Alienation Europe

Parental alienation can be seen where a child whose parents are engaged in a high conflict divorce or separation allies…

Gepostet von Parental Alienation Europe am Montag, 9. September 2019

Forderung von Heiderose Manthey: Misstrauensvotum gegen Merkel !

Folgen einer veralteten Justiz – Fehlen immer noch Beweise ?

Verheerende Prozesse in Deutschland im Zusammenhang mit kid – eke – pas

2019-10-20

Berlin hält sich versteckt. Fehlen immer noch Beweise ? Foto: Catharina Otto und Heiderose Manthey.

 

Keltern-Weiler. ARCHE stellt einige der wichtigsten Publikationen, Interviews und Filme für die Bundestagsabgeordneten seit dem Jahr 2006 zusammen. Die Starre der Regierung Merkel in ihrem eigenen Land dem Menschenrechtsverbrechen kid – eke – pas gegenüber führt unausweichlich zur erneuten Forderung der ARCHE: Misstrauensvotums gegenüber Angela Merkel stellen !

Beispiele von Gerichtstragödien und die RESOLUTION 09/15 samt Anlagen¹ und Antwortschreiben von Dr. Angela Merkel vom 19. März 2012

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¹Anlagen in der RESOLUTION 09/15

Antwortschreiben aus dem Bundesamt für Justiz, Lauen vom 12. Dezember 2008 auf Hilfegesuch vom 20. November 2008 B47 B48

Brief an Horst Köhler von Samstag, 3. Januar 2009 21:07 – ohne Antwort B49 B50

Briefe an Dr. Angela Merkel von Sonntag, 8. Mai 2011 05:56, Donnerstag, 22. Dezember 2011 11:49, Montag, 13. Februar 2012 07:15, Montag, 13. Februar 2012 16:37 B51 – B57

Antwortschreiben von Dr. Angela Merkel von Montag, 19. März 2012 09:22 B58

¹Die RESOLUTION 09/15 ist die Abkürzung eines Aktenzeichens. Ihr zugrunde liegt die erste Expertise vom 16.09.2016. Auf dieser bauen noch weitere Expertisen auf, die dann in der RESOLUTION 09/15 zusammengefasst und überblickend dargestellt wurden.

Aktuell erschienen: Buch des Richters Thorsten Schleif

URTEIL: UNGERECHT !

„Ein Richter deckt auf, warum unsere Justiz versagt“

2019-10-19

Spektakuläre Prozesse finden in ganz Deutschland gegen Trennungsväter und auch gegen -mütter statt. Am kommenden Montag, 21. Oktober 2019, geht es um 09:00 Uhr am Rastatter Amtsgericht weiter. Foto: Heiderose Manthey.

 

Keltern-Weiler. Richter Thorsten Schleif ist Autor des im riva-Verlag am 16. Oktober 2019 erschienenen, gebundenen Buches URTEIL: UNGERECHT mit dem Untertitel „Ein Richter deckt auf, warum unsere Justiz versagt“. 
 
Rezension in Bücher.de: „Kaum ein Tag vergeht, ohne dass deutsche Gerichte skandalös anmutende Urteile fällen: Brutale Gewalttäter erhalten lächerlich milde Strafen, Wiederholungstäter entgehen längst fälligen Haftbefehlen, weil die Verfahren viel zu lange dauern, Freiheitsstrafen werden wieder und wieder zur Bewährung ausgesetzt. Das Vertrauen in unsere Justiz schwindet.“
 
Der Westen schreibt: „Richter Thorsten Schleif ist 39 und arbeitete schon in verschiedenen Gerichten in NRW. Aktuell ist er als Strafrichter am Amtsgericht Dinslaken tätig. Schon der Titel seines Buches lässt auf schockierende Entwicklungen im deutschen Justiz-System schließen.“
 

ARCHEVIVA weist auf mehrere Artikel und auch Richter hin, die ihren eigenen Berufsstand unter die Lupe genommen haben und ist überdies gespannt auf den Prozessausgang am Strafgericht Rastatt gegen den Vater Holger M. Fritz.
 
 

Familienrichter Rudolph zur Gewaltausübung der Entfremder und zu den Auswirkungen der Entfremdung auf die eigenen Kinder:
Der boykottierende Elternteil ist durch nichts zu erreichen, durch gar nichts

Ex-Richter Fahsel: Kollegen und Staatsanwälte schlicht „kriminell“

„Spektakuläre, zermürbende und unfaire Prozesse finden in ganz Deutschland gegen Trennungsväter und gegen Trennungsmütter statt. Aus einer ganz normalen Scheidung wird eine kriminelle Geisterfahrt über Jahrzehnte. Die Justiz ist der Besitzer dieser Geisterbahn.“ Foto und Text: Heiderose Manthey.

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Warum darf der Zeuge ohne Einlasskontrolle in den Gerichtssaal ?

Ein hochinteressanter 13. Verhandlungstag im Strafprozess gegen den Vater Holger M. Fritz

„Kuriositäten“ am Amtsgericht Rastatt ?

2019-10-18

Zeiten und Zeichen. Foto: Heiderose Manthey.

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Rastatt. Am heutigen Verhandlungstag soll der Zeuge, 1. Oberamtsanwalt Helmut Schäfer, zu den Tatvorwürfen gegen Holger M. Fritz erneut vernommen werden. Die Verhandlung ist auf 09:00 Uhr angesetzt.

Am Eingang wird die Pressevertreterin von einem Polizisten darauf hingewiesen, dass es eine Anordnung der Richterin zu Film- und Fotoaufnahmen explizit für diesen Tag gäbe: Lediglich fünf Minuten vor Prozessbeginn dürfen Aufnahmen im Raum gemacht werden und fünf Minuten nach Prozessende.

Die Anordnung hängt neben der Pforte. Abgelichtet werden darf sie jedoch nicht. Sie hängt außerhalb des Gerichtssaales.

Vor dem Gerichtssaal auf den Einlass wartend, werden eine Pressevertreterin und eine weitere wartende Zuhörerin von der Polizei zurückgerufen. Es wären Einlasskontrollen angesetzt und alle müssten durch die sich gegen 08:45 Uhr im Aufbau befindliche Kontrolle gehen. 

Vielleicht mag diese Beobachtung unwichtig sein, vielleicht …

Nach erfolgter Kontrolle setzen sich die beiden Gäste wieder direkt vor die Tür des Saales 151 im Rastatter Amtsgericht und warten auf den Einlass in den Verhandlungssaal.

1. Oberamtsanwalt Helmut Schäfer. Am 18. Oktober 2019 ist er als Zeuge geladen im 13. Verhandlungstag in der Strafsache gegen Holger Fritz ! War es seine Tasche, die zu holen die Polizistin während der Verhandlung beauftragt worden war ? Foto: Volker Hoffmann.

Als der mit seinen Akten schwer bepackte Angeklagte Holger M. Fritz durch die Einlasskontrolle hindurch ist, öffnet dieser mit der Absicht, den Gerichtssaal betreten zu wollen, die Tür. Der Zugang wird ihm von einem Polizisten mit den Worten verweigert, niemand dürfe in den Saal, solange kein Aufsicht habender Polizist drinnen wäre.

Das Kuriosum ereignet sich wenige Sekunden später: Denn als der Zeuge Helmut Schäfer auf die Einlasskontrolle zugeht, wird dieser unkontrolliert vorbeigelassen. Schäfer darf den Saal betreten, ohne ermahnt zu werden. Das scheint alles seine Richtigkeit am Amtsgericht Rastatt zu haben.

Fritz moniert mehrfach, dass ihm seine Grundrechte entzogen würden

Um 09:15 Uhr erfolgt die Prozesseröffnung durch Richterin Angelika Binder. Gegen 09:27 Uhr fragt die Richterin, ob der Angeklagte die Fragen, die er dem Zeugen Schäfer stellen wolle, schriftlich vorlegen wird, wie ihm vom Gericht beim letzten Verhandlungstag aufgetragen wurde.  Fritz kontert: „Bei aller Liebe – so funktioniert ein Strafverfahren nicht.“

Lesen sie den gesamten Text hier.

Die Folgen: Wenn Kinder ohne Vater aufwachsen

Vaterlos.Eu informiert über Kriminalstatistik

2019-10-18

Die Folgen von kid – eke – pas. Immer wieder ins Gedächtnis rufen. Foto: Heiderose Manthey.


Aus vaterlosen Familien stammen

  • 63 % der jugendlichen Selbstmörder
  • 74 % der schwangeren Teenager
  • 90 % aller Ausreißer und obdachlosen Kinder
  • 70 % der Jugendlichen in staatlichen Einrichtungen
  • 85 % aller jugendlichen Häftlinge
  • 76 % aller Schulabbrecher
  • 75 % aller Heranwachsenden in Drogenentzugszentren
  • 88 % aller verhaltensgestörten Kinder und Jugendlichen.

Zum Artikel

PROZESSBEOBACHTER morgen nach Rastatt

1. Oberamtsanwalt Helmut Schäfer muss erneut in den Zeugenstand

Vater Fritz kämpft im 13. Prozesstag um seine Reputation

2019-10-17

Focus auf die Staatsanwaltschaft. Jan–Marc Schwengers knöpft seine Robe zu. Er vertritt seinen in den Zeugenstand geladenen Kollegen Helmut Schäfer. Foto: Heiderose Manthey.

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Rastatt/Keltern-Weiler. Filmemacher Volker Hoffmann macht für diesen spektakulären Prozess selbst einen Aufruf. Er bittet Prozessbeobachter für morgen, Freitag, den 18. Oktober 2019 ab 09:00 Uhr ins Amtsgericht Rastatt (linker Schlossflügel).

Bereits am Montag, den 21. Oktober 2019 findet ab 9:00 die Fortsetzung des Prozesses statt, so der Journalist und Filmemacher. Hoffmann wörtlich in seinem filmbegleitenden Text: „Nach 4 Stunden Erstvernehmung am 30.9.19, mit einer rechtsunwirksamen Aussagebeschränkung und damit einhergehenden unglaublichen Rechtsbrüchen und Unterdrucksetzungen von Richterin und Staatsanwalt auf den sachlich-faktisch argumentierenden Angeklagten Fritz, wird der Erste Oberamtsanwalt Helmut Schäfer am 18.10.19 erneut im Zeugenstand sich den Fragen von Geschäftsführer Holger Fritz stellen müssen.

Kasperletheater in Rastatt oder bittere Wirklichkeit der gehandhabten Deutschen Justiz ?

Wie dies die Richterin Angelika Binder und Staatsanwalt Jean-Mark Schwengers am 30.9.19 zu blockieren und verhindern versuchten, konnten die Zuschauer in über 4 Stunden turbulenter und primitiver Rechtsverweigerung, als kaum vorstellbares Käsperletheater, miterleben. Schließlich beantragte Staatsanwalt Schwengers die BESCHLAGNAHMUNG aller Fragen von Herrn Fritz, was die Richterin sodann in Erwägung zog.

Als Herr Fritz um Umsetzung dieses rechtswidrigen Aktes mit Beschlussfassung bat, lenkte Richterin Binder ein. Weiter teilte die Richterin mehrfach mit, sie bräuchte für ihre Maßnahmen und Behauptungen keinen Rechtsbezug auf das Gesetz nennen. In welchem Gesetz dies steht, wollte sie ebenfalls nicht verraten. Auf Antrag von Herrn Fritz, diese in mehreren Terminen immer wieder geäußerte Rechtsauffassung per Beschluss zu dokumentieren, kam sie schließlich am 30.9.19 nach.

Zum Filmaufruf

Nun versucht sie für alle Fragen von Herrn Fritz an Oberamtsanwalt Schäfer vorherige Zensur vorzunehmen. Die Fragen müssten vor Stellung schriftlich bei ihr eingereicht werden. Einen Rechtsbezug sucht man vergebens, da grundrechtsverletzend. Es ist und bleibt weiterhin unglaubliche Rechtspraxis, was hier am Amtsgericht Rastatt passiert.“

Der Zeuge Helmut Schäfer „auf der Seite der Staatsanwaltschaft“ ?! Foto: Heiderose Manthey.

Lesen Sie unseren ersten Bericht auf ARCHEVIVA: Holger Fritz zwingt erneut den 1. Oberamtsanwalt in den Zeugenstand 

Justiz hoffnungslos überfordert mit ihren bisherigen Handlungsweisen

Selbst-Verteidigung eines Vaters im 13. Verhandlungstag: (Politisch) zugelassener kid – eke – pas – Fall in Deutschland trieb kriminelle Blüten

Holger Fritz zwingt erneut den 1. Oberamtsanwalt in den Zeugenstand

 

„Hochstrittigkeit von Eltern“ und die Auswirkungen auf Kinder

Fachkongress in Stuttgart am 05.– 06.12.2019

Fragen über Fragen

2019-10-16

Können (untherapierte) „Experten“ Menschen in hochbelasteten Situationen überhaupt helfen ? Flyer © Kinderschutz-Zentren. Foto: Heiderose Manthey. 

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Keltern-Weiler. Ein Fachkongress ist angesetzt in der baden-württembergischen Metropole. Ein Fachkongress, der sich mit der „Hochstrittigkeit von Eltern“ befasst. Sind wir gespannt auf ihn, wird er leuchtende Erkenntnisse hervorzaubern, also die Lösung der innerfamiliären Konflikte bei den Experten im Außen belassen oder werden die Experten verstehen können, dass sie ebenso wie jeder andere Teil des Problems sind ?

Können Mediatoren überhaupt gut ausgebildet sein oder schulen sie in einem konflikthaften Ausnahmezustand der Beteiligten lediglich Kopfwissen hinzu ?

Dr. med. Dunja Voos in Medizin im Text: „Wenn sogenannte „hochstrittige“ Elternpaare in die Beratung oder in die Mediation kommen, dann können sie nur beten, dass der Mediator/die Mediatorin eine halbwegs gute Ausbildung hat. Aus meiner Sicht nützen die meisten Angebote den Eltern nur wenig, weil es den Ausführenden an psychoanalytischem Wissen und an psychoanalytischer Selbsterfahrung fehlt.

Die Ebene, auf der die meisten Mediatoren arbeiten, ist die „bewusste“ Ebene, die „moralische“ Ebene. Es ist, als wollten sie einem übergewichtigen oder magersüchtigen Menschen eine Schulung über gesundes Essen geben. Die Eltern wissen ganz genau, wie „es sein sollte“. Doch was ihnen alles zunichte macht, ist ihr Unbewusstes.“

Das meinen die Verantwortlichen für den Fachkongress

„Krisen und Konflikte sind natürliche und wichtige Bestandteile von Familiensystemen. Durch die intensive Auseinandersetzung miteinander und den gemeinsamen Prozess der Problemlösung sind sie elementar für die Weiterentwicklung der wechselseitigen Beziehungsgestaltung. Doch was passiert, wenn sich keine konstruktiven Lösungen mehr finden lassen? … „

Lesen Sie hier weiter.

Holger Fritz zwingt erneut den 1. Oberamtsanwalt in den Zeugenstand

Justiz hoffnungslos überfordert mit ihren bisherigen Handlungsweisen

Selbst-Verteidigung eines Vaters im 13. Verhandlungstag: (Politisch) zugelassener kid – eke – pas – Fall in Deutschland trieb kriminelle Blüten

2019-10-15

Angeklagter Holger M. Fritz. Verteidigt sich selbst am kommenden Freitag, 18. Oktober 2019, im 13. Verhandlungstag. Foto: Heiderose Manthey.

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Rastatt. Nach über fünf Stunden im Zeugenstand ist der ehemalige Ankläger Helmut Schäfer nicht entlassen. Versuchten Richterin Angelika Binder und Staatsanwalt JanMarc Schwengers, stellvertretender Pressesprecher der Staatsanwaltschaft, mit verbalen und nonverbalen Spielereien ihren Kollegen Schäfer zu schützen ? Schwengers Mimik sprach jedenfalls Bände ! Der Angeklagte erwirkte dennoch am vergangenen Sitzungstag 19 Beschlüsse.

Am 18.10.19 um 09:00 Uhr wird Staatsanwalt Schäfer im Zeugenstand erneut den Fragen des Angeklagten Fritz Rede und Antwort stehen müssen. 

Der nächste Verhandlungstermin wird mit Spannung erwartet.

Eine kid – eke – pas Geschichte bis zum Abwinken

Holger M. Fritz, gelernter Gärtner mit anschließendem BWL-Studium, ist wegen Tierquälerei und Übler Nachrede angeklagt. Nach eigenen Angaben hatte er zehn Pferde auf der Rennbahn stehen und dort seiner jüngsten Tochter und deren Freundin, Tochter seines ehemaligen Mitarbeiters, Reitunterricht gegeben.

Die Mutter seiner Tochter und der fristlos entlassene Mitarbeiter schließen sich zusammen, wobei die Mutter den Mitarbeiter dafür bezahlen würde, den Angeklagten schwerer Straftaten zu bezichtigen, u.a. der Tierquälerei, ein in tierärztlicher Behandlung stehender Althengst diente als Beweis. Der Angezeigte erlebt am 09. Juni 2015 einen (organisierten) Shitstorm über Facebook.

Welche Rolle spielt Staatsanwalt Helmut Schäfer (auf dem Foto rechts), der neben seinem Kollegen im Gerichtssaal agiert, obwohl er als Zeuge geladen wurde ?

Der ehemalige Mitarbeiter von Fritz soll acht der in seinem Eigentum stehende Pferde als Hehlerware verkauft haben, auch die Stute seiner Tochter. Die Mutter habe diesen Verkauf u.a. beim Familiengericht dafür benutzt, ein für die Tochter vom Vater erzeugtes Trauma nachzuweisen, wohlgemerkt vor dem Verkauf des Pferdes.

Weitere Schikanen seien hinzugekommen, über Polizei und der Polizistin der Polizeistation auf der Rennbahn Iffezheim, um sich auf diese Weise der gemeinsamen Tochter zu bemächtigen.

Insgesamt wurden ca. 40 Strafverfahren gegen den Angeklagten eingeleitet, die alle eingestellt seien und nur dazu gedient hätten, ein Anscheinsbild zu schaffen.

Zwei der ca. 40 Strafverfahren sind noch anhängig

Der Angeklagte äußert, er habe die Verquickungen und die strafbaren Handlungen beweisunterlegt aufgedeckt. Der nun wieder im Verfahren stehende aktive Staatsanwalt muss erneut in den Zeugenstand – ein Novum.

Richterin Angelika Binder soll am 12. Verhandlungstag den Gerichtssaal fluchtartig verlassen haben: Foto: Heiderose Manthey.

Beim vorletzten Termin, am 20. September 2019 sei die Richterin aus Panik aus dem Gerichtssaal geflüchtet. Die Kindsmutter wäre von der Zeugin Zepfel schwer belastet worden.
Fritz spricht von einem Korruptionsskandal, der bereits aufgeflogen sei und nun solle mit allen Mitteln ein drohender Flächenbrand gestoppt werden.

Der Richterin am Amtsgericht Rastatt, Angelika Binder, wirft Fritz Rechtsbeugung in mehreren Fällen vor. Die alles entscheidende Frage sei, wer der Eigentümer der Pferde im Anklagezeitraum war. Dies könnte bedeuten, dass nach der Argumentation des Gerichts und der Staatsanwaltschaft, der ehemalige Mitarbeiter und die Mutter der gemeinsamen Tochter die Pferde verkauften, ohne Papiere, d.h. sich als Eigentümer ausgaben, gegen diese wegen Diebstahl nicht ermittelt worden sei, um Fritz anzuklagen und verurteilen zu können.

Ferner gibt Fritz an, die Vernetzungen und Verquickungen der involvierten Behörden seien aktenkundig nachgewiesen. In ursprünglich zwei Terminen hätte die Richterin den Angeklagten Fritz abfertigend verurteilen wollen, nun sei er im 13. Prozesstag angelangt und immer noch sei kein Ende in Sicht. Der Vater kämpft.

Zum Film JUSTIZ-TERROR in Rastatt

Der Prozess. Kafka ? Fritz ? Gibt es einen Unterschied ? Foto: Heiderose Manthey.

Filmemacher Volker Hoffmann: „Wenn Sie diesen Film angeschaut haben, werden Sie als Justizkenner automatisch an den Roman von Franz Kafka „Der Prozess“ erinnert. Das Werk gilt als Beispiel für die existenzialistische Not des modernen Individuums, das „schuldlos schuldig“ durch Juristen in einen Strudel unwirklich-irrationaler Ereignisse hineingezogen wird, um es dann „schuldig“ zu sprechen und unschuldig hinzurichten.

Nichts anderes findet derzeit beim Amtsgericht Rastatt gegen den Unternehmer Holger Fritz statt. Seit Jahren wird er von der Justiz verfolgt, war sogar in Untersuchungshaft (6 Tage) und wird nunmehr seit 12 Verhandlungstagen seiner Lebenszeit beraubt.“

In derselben Küche groß geworden ?

Auffallend war am 12. Prozesstag, dass die Richterin Zuhörer ermahnte wegen einer geringfügigen und leisen Gesprächsaufnahme innerhalb der eigenen Reihen, der Staatsanwalt oberlehrerhaft mit strengem Blick sogleich mit einem scharfen Blick hinterher setzte.

Der Staatsanwalt und Zeuge wurde aber von Seiten der Richterin nicht ermahnt wegen ungebührlichen und flegelhaften Verhaltens und Provokation des Angeklagten mit süffisantem Grinsen. Und selbst als sich der Zeuge langgestreckt nach hinten über seinen Stuhl warf, um damit zu demonstrieren, dass er die Fragen des Angeklagten und Verteidigers Fritz nicht mehr „ertragen“ könne, diese Mimik und Gestik ging ohne Ermahnung von Seiten der Richterin vonstatten. Der Angeklagte selbst bemerkte die Aktionen des Staatsanwaltes und brachte dies zur Sprache.

Der ZEUGE Schäfer richtet sich auf der Seite der Staatsanwaltschaft häuslich ein. Foto: Heiderose Manthey.

Irgendwie konnte man sich als Zuschauer des Eindrucks nicht erwehren, dass sowohl Richterin, als auch Staatsanwalt und Zeuge in dieselbe „Küche“ gehörten. Schließlich suchte die Richterin bei fast jeder Frage und bei fast jedem Statement den Augenkontakt zu Staatsanwalt Schwengers. Diesem schien die Anlehnung der Richterin an ihn, den Staatsanwalt, willkommen zu sein.

Warum der Zeuge Schäfer nach der „Vernehmung“ im Gerichtssaal verbleiben durfte, um seine Formulare auszufüllen, das muss an dieser Stelle auch noch angefragt werden. Schließlich fiel aber der Richterin dann doch noch ein, dass der 1. Oberamtsanwalt Schäfer den Raum zu verlassen habe, weil er ja als „Zeuge“ geladen worden war und nochmals vernommen werden solle.

Ob Oberamtsanwalt Schäfer seine Staatsrobe samt Kravatte wieder vor seiner Zeugenaussage am kommenden Freitag auf der Staatsanwaltsseite im Gerichtssaal ablegen wird, bleibt bislang noch ein Geheimnis.

Prozessbeobachter werden zum nächsten Termin am 18. Oktober 2019 um 09:00 ins Amtsgericht Rastatt gebeten. Dort wird Staatsanwalt Schäfer im Zeugenstand erneut den Fragen des Angeklagten Fritz Rede und Antwort stehen müssen. 

Parteien zur Landtagswahl in Thüringen – Podiumsdiskussion zum „Kindeswohl“

Andreas Riedel: Vater des ersten Internationalen Vatertags in Deutschland lud nach Erfurt ein

Corinna Herold (AfD), thüringische Landtagsabgeordnete, und Dr. Ute Bergner (FDP) machen sich für die Rechte der Kinder stark

2019-10-14

Auf dem Podium in Erfurt. V.l.: Tim Walter (FDP), Dr. Ute Bergner (FDP), Corinna Herold (MdL), thüringische Landtagsabgeordnete, Andreas Riedel, Daniela May (Gelebte Demokratie). Alle Fotos: Heiderose Manthey.

 

Erfurt/Weiler. Andreas Riedel ist ein unermüdlicher Aktivist in der Überwindung von kid – eke – pas. Im Jahr 2012 rief er in Berlin den 1. Internationalen Vatertag aus und setzte damit ein klares Zeichen ! Keine biertrinkenden Männer mehr, die sich selbst feiern, sind die neuen Väter der Kinder, sondern ernstzunehmende, auf die Gesundheit und das Umfeld ihrer Kinder achtende, verantwortungsvolle Papas !

Unentwegt arbeitet sich der von kid – eke – pas selbst Betroffene Vater durch den Dschungel der von der Politik nicht Gehörten. Unentwegt !

Der äußere Rahmen der Veranstaltung in Erfurt

Andreas Riedel. Aktivist zur Überwindung von kid – eke – pas. Foto: Heiderose Manthey.

Am 11. Oktober 2019 ruft Riedel Politiker, Presse und Betroffene nach Erfurt zu einer Podiumsdiskussion, die sich mit dem Wohl der Kinder im Trennungs- und Scheidungsfalle betrifft.

Im Mittelpunkt der Diskussionen steht die Resolution 2079: „Am 02.10.2015 fand die Sitzung der parlamentarischen Versammlung des Europarates in Straßburg statt. Alle Mitgliedsstaaten wurden aufgefordert, die Doppelresidenz/das Wechselmodell, also die Betreuung von Trennungskindern durch beide Elternteile, als bevorzugtes anzunehmendes Modell im Gesetz zu verankern. Die Resolution wurde mit 46 Stimmen dafür, 0 Gegenstimmen und 2 Abwesenden einstimmig verabschiedet und soll von den Mitgliedsstaaten ratifiziert werden. Abstimmungsergebnis im Detail, mit Namen, Fraktionszugehörigkeit und Nationalität.

Die über 60 Internationalen wissenschaftlichen Langzeitstudien als Grundlage der Entscheidung lassen keinen Zweifel daran, was dem Kindeswohl entspricht: Zwei Zuhause zu haben.“

Eingeladen waren zu einer konstruktiven Diskussion alle sechs im Deutschen Bundestag vertretenen Parteien bzw. deren familienpolitische Sprecher im Thüringer Landtag. Andreas Riedel begrüßte die Sprecherinnen bzw. deren Vertreterinnen aus AfD, Corinna Herold (MdL), thüringische Landtagsabgeordnete, Zahnärztin, Mutter eines Sohnes und FDP, Dr. Ute Bergner, promovierte Physikerin und Mutter dreier Kinder. Keinen geringeren als Tim Walter konnte Andreas Riedel für die Moderation gewinnen.

Riedel begrüßte die Gäste und verlas gleich zu Beginn die Stellungnahmen der leider nicht erschienenen Parteien CDU/CSU, GRÜNE, LINKE und SPD.

Gäste und (verwaiste und entfremdete) Betroffene der Deutschen Familienpolitik

Als Vertreter der Selbsthilfegruppe Aktive Papas Nordhausen, gegründet von Sebastian Friedrich, nahmen Lars Domes, Manuel Reinhardt und Dirk Dornis an der Veranstaltung teil.

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Claudia May (Gelebte Demokratie – Wir sind das Volk), Frank Ruddigkeit (Kinder haben auch Rechte) und Volker Bade (CDU) waren aktive Diskussionsteilnehmer aus den Zuhörerreihen. Sandra Bielesch von Papa Mama Auch hatte zugesagt. Heiderose Manthey und Catharina Otto von ARCHE arbeiteten auch mit den Technikern eng zusammen.

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Das Fazit des Abends fasst Andreas Riedel zusammen

Auswertung Podiumsdiskussion Positionen Parteien zur Landtagswahl Thüringen 2019

Lesen Sie in Kürze die Beiträge der geladenen Gäste und deren gemeinsame Ziele auf ARCHEVIVA.