Archiv der Kategorie: Erziehung Fremdbetreuung Lernen Schule

Doppelresidenz ist nur eine Lebensform zum Abmildern der Trennungstraumata

Schmeil: Zur Anhörung im BT-Ausschuss zur paritätischen Doppelresidenz hatte ich den folgenden Kommentar für archeviva geschrieben:

… Erst, wenn die gemeinsame Verantwortung nicht mehr aufgelöst werden kann/darf, kann es darum auch keinen Streit mehr geben. …

2020-10-10

Bindung. Hält ein ganzes Leben. Egal, über welche Hürden man zu gehen hat. Ein Schicksal OHNE Bindung ? Wie kann man bindungs- und haltlos die schlimmsten Stürme seines Lebens überleben ? Heiderose Manthey kämpft im 24. Jahr um ihre Söhne. Ihre Kinder sind massiv entfremdet. Foto: Im Strafgerichtsprozess des Amtsgerichts Pforzheim am 24. September 2020. Das Bild von ihren Söhnen geht immer mit ! Foto: Teebaum.

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Güstrow/Keltern. Dipl. Pädagoge Horst Schmeil befasst sich auf Anfrage von ARCHEVIVA mit den Traumata, die bei Trennung der Kinder von einem Elternteil entstehen – auf beiden Seiten entstehen !

„Hallo, Heiderose,

richtig ist, dass Betroffene zur Anhörung bezüglich kid-eke-pas und Vertreter der Doppelresidenz (nicht des Wechselmodells) in den Ausschuss berufen werden. Die Doppelresidenz ist jedoch nur eine Lebensform zum Abmildern der Trennungstraumata für die Kinder und den entsorgten Elternteil. Wichtig dazu ist jedoch die Frage, wie eine Trennung verhindert werden kann und welche Infrastruktur Familien benötigen, um nicht auseinanderzufallen. Vor allem gehört dazu die auch faktisch auszuübende Sorgeberechtigung und Verpflichtung beider Eltern zu Pflege und Erziehung ihrer gemeinsamen Kinder. Solange vermeintliche Vorteile aus der Alleinerziehung möglich sind, wird es immer Streit mit den uns bekannten Folgen geben. Erst, wenn die gemeinsame Verantwortung nicht mehr aufgelöst werden kann/darf, kann es darum auch keinen Streit mehr geben. Eine Forderung hierzu vermisse ich seit Beginn der Auseinandersetzung bezüglich der Doppelresidenz bei den Betroffenen.“



Dazu wurde ich gebeten, ausführlicher Stellung zu beziehen. Ich fand heute in meinen eMails eine zugespitzte Formulierung von Hadmut Danisch, die einen wesentlichen Punkt für die Familienfeindlichkeit der derzeitigen Politik treffend darstellt:

Die unglücklichste Person der Welt

Hadmut 7.10.2020 22:48

„Ja. Wirklich.

Man weiß, wie die unglücklichste Person der Welt aussieht.

Naja, also es ist nicht eine einzelne bestimmte Person, sondern ein ganz bestimmter Typ von Person, wie sie hier¹ beschreiben:

The “profile” of the most unhappy person was a 42-year old woman who was unmarried, had no children, and was a professional.

Also so die typische Feministin oder das typische Emanzipationsprodukt.

Kein Mann, keine Kinder, Eierstöcke kurz vor Verschrottung, gehen schon nicht mehr durch den TÜV, die Erotik einer löchrigen Socke, von der die zweite fehlt, aber studiert und beruflich gleichgestellt.

Hurra.

Dagegen zu halten wäre die Beschreibung einer Frau und Mutter, die sinngemäß mitteilte:

Wenn ich keine Kinder hätte, hätte ich mehr Zeit für meine Interessen, mein Haus wäre immer sauber und aufgeräumt. Ich könnte verreisen, wann und wohin ich wollte. Mein Portemonnaie wäre voll – aber mein Herz wäre leer.“

Das Glück und Unglück einer Frau und Mutter

Diese Gegenüberstellung kann nur einen winzigen Ausschnitt unserer seit Jahrzehnten fehlgeleiteten Familienpolitik und deren Folgen anreißen. Wesentlich dabei ist jedoch, dass Glück und Unglück einer Frau und Mutter darin besteht, Kinder zu haben oder nicht und diesen Kindern gemeinsam mit dem Vater ein „Nest“ zu bieten, in dem sie gefahrlos aufwachsen können und aus dem heraus sie die Welt kennen lernen und lernen, ihren Platz darin zu finden.

Justiz in Deutschland ist eiskalt: In den wichtigsten Gesetzen fehlt das Wort „LIEBE“ !

Allein „Familie“ reicht dazu jedoch nicht aus. Die Familie lebt in einer Umwelt, die Anforderungen stellt. Die Eltern bringen den Kindern bei, wie sie mit diesen Anforderungen fertig werden, wie sie ihr Leben gestalten können, um später ihren Platz darin finden zu können. Unterstützung ist dabei von öffentlichen Einrichtungen erforderlich, insbesondere die Schule, um den Kindern viel Wissenswertes mit auf ihren Lebensweg zu geben. Das humanistische Weltbild hat dazu beigetragen. Ersatzeinrichtungen für Familien wie Krippe und Kindertagesstätte können nur bedingt ausgleichen, was im Elternhaus und der Wohnumgebung  zur Verfügung gestellt wird. In den wichtigen Gesetzen dazu fehlt der Begriff „Liebe“. Die frühere Fürsorgerin wird zur Sozialtechnikerin.

Bindung und Glücklichsein

Wichtig um glücklich zu sein ist Bindung, die auf gegenseitigem Vertrauen durch gemeinsame Erfahrungen beruht. Sie kann nur durch die Vorbildfunktion der Eltern und die Übernahme der elterlichen Ethik erfolgen. Bildung ist dann die Folge, die ein Kind in sich aufnimmt, wenn es Vertrauen über die elterliche Sicherheit erwerben durfte, die auch mit Verantwortung für sich und die gesamte Umwelt verbunden ist.

Die Kartoffelpuffer meiner Großmutter

Immer wieder wird von Erwachsenen erzählt, was sie in ihrer Kindheit glücklich gemacht hat: Die Kartoffelpuffer ihrer Großmutter, die Heuernte bei den Großeltern in den Sommerferien, die Spiele mit den anderen Kindern in der Straße, in der sie wohnten oder die Erkundungen im nahegelegenen Wald, das Schwimmen im See, die Ausflüge in den Zoo oder in die Natur, die Freundschaften und sportlichen Vergleiche im Sportverein, die Ferien in einem Ferienlager, usw. Es sind nicht die großem Ereignisse wie Weltreisen oder große Geschenke, sondern der liebevolle Alltag.

Diese Idylle ist heute kaum noch vorhanden. Die Kommunikation, die bei den zahlreichen Straßenspielen zwischen den Kindern gegeben war, wird heute durch Smartphones ersetzt, leider nur selten ergänzt. Der direkte Kontakt dadurch ist gering, auch wegen der wenigen Kinder, mit denen sie heute in ihrem Wohnumfeld spielen können, einfach, weil es weniger Kinder in ihrer Umgebung gibt. Allein in unserem Haus, in dem ich meine Kindheit verlebte mit acht Wohneinheiten, lebten 10 Kinder bei drei kinderlosen Ehepaaren. Die Spiele auf der Straße oder im Hof der Häuserzeilen waren der normale Umgang miteinander, der zur Anerkennung aller führten. Hierbei konnten wir uns entfalten, unsere Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten und die Kommunikationsformen entwickeln, die uns später in der Schule, in unserer eigenen Familie oder im Beruf nützlich waren. Alles wurde selbst erprobt, mit Kopf, Hand und Fuß erfahren.

Internetliebe oder die Speisekarte im Restaurant macht mich nicht satt

Im Gegensatz dazu werden heute nur noch die Finger bewegt. Ich machte das Defizit einmal damit deutlich, dass ich einer Frau, die die Internetliebe als höchst begehrenswert beschrieb, antwortete: Wenn ich Hunger habe und in ein Restaurant gehe, werde ich vom Lesen der Speisekarte nicht satt.

Wenn heute die Straßen nicht mehr Spielfläche sein dürfen und die Gefährdungen dort zu groß werden, müssen anderweitig wohnungsnahe Erlebnisflächen gestaltet werden, sowohl für den Alltag wie für die Wochenenden. Wälder und Seen sind zumindest zum Teil für die Freizeitgestaltung zur Verfügung gestellt werden, wobei der Naturschutz zu beachten ist. Doch das ist auch ein wichtiges Lerngebiet. Vergnügungsparks können als gelegentliche Erlebnisorte auch vorhanden sein, sie dürfen jedoch nicht zum geistigen Abschalten dienen.

Das Nest fürs Leben: Eine Familie, die den Kindern Sicherheit gibt

Wichtig für das harmonische Aufwachsen von Kindern ist vor allem – und damit komme ich auf die einleitende Gegenüberstellung zurück – eine Familie, die den Kindern die Sicherheit gibt, dass sie hierin geborgen sind. Das bedeutet, dass die Eltern sich gegenseitig achten und lieben, was als Vorbild von den Kindern übernommen wird. Die seit etwa 40 Jahren entwickelten Formen des Feminismus und der Genderideologie haben viel Streit in die Familien getragen, so dass immer mehr Ehen zerbrechen oder gar nicht erst geschlossen werden. Den Kindern wird dadurch ihr „Nest“ genommen, sie bekommen Lebensangst, neben dem einen Elternteil, meist dem Vater, auch die Mutter zu verlieren.

ADHS, Borderlinestörung und Narzissmus

Dieses bewirkt eine epigenetische Veränderung, (ADHS, Borderlinestörung, Narzissmus) die nicht nur ihr weiteres Leben, sondern auch das ihrer Kinder durch Vererbung massiv beeinträchtigt. Die Folgen sind in den psychiatrischen Kinderarztpraxen und Kinderkliniken zu besichtigen, ebenso an den hohen Scheidungsraten in den letzten Jahrzehnten, wobei die „alleinerziehende“ Mutter als Heldin gefeiert wird, während der Vater in den Dreck gezogen wird (Leider kann nur dieser Begriff dafür verwendet werden.) Das Ergebnis ist die Erziehung zum Entwickeln von Karrieredenken, insbesondere bei Frauen mit den Folgen, dass Kinder in Krippen und Kitas geparkt werden, in denen sie frühzeitig lernen müssen, ihre Ellenbögen gegen die anderen Kinder einzusetzen. Es ist kein Miteinander mehr, sondern ein frühzeitiges Gegeneinander.

Streit in Familien muss zu Lösung, nicht zur Spaltung führen !

Spätestens an diesem Punkt ist die Politik gefordert. Die Grundsätze aus Art. 6 GG sind endlich so in der einfachen Rechtsprechung umzusetzen, dass die Eltern, ob miteinander verheiratet oder nicht (mehr) dieselbe Verantwortung für die gemeinsamen Kinder haben. Dass es in Familien Streit geben kann, ist normal. Nur muss dieser in Formen ausgetragen werden, die zu einer Lösung führen. Können die Eltern dieses allein nicht erreichen, sind professionelle Schlichter einer Gerichtsverhandlung voranzustellen, wobei das oberste Ziel sein muss, den Eltern Hinweise zu geben, wie der Streit aus der Welt zu schaffen ist, damit den Kindern ihr Nest erhalten bleibt. Solange dieses nicht erreicht ist, wird sich der Streit der Eltern immer auf die Kinder auswirken, die diese Formen selbst wieder in ihren eigenen Familien übernehmen.

Es wurde bewusst auf die Mitteilung von Patentrezepten verzichtet. Ansätze dazu sollten in einer Fachtagung erarbeitet werden, die dann die Familienpolitik bestimmen.

Horst Schmeil

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¹ „Das Profil der unglücklichsten Person

Die Depressionsraten nehmen in den entwickelten Ländern stetig zu, wobei Frauen durchweg höhere Raten aufweisen als Männer. Und auch das selbstberichtete Glück der Frauen ist seit den 1970er Jahren rückläufig. Tatsächlich ergab eine 2011 durchgeführte Studie über die amerikanische Arbeitnehmerschaft, dass das „Profil“ der unglücklichsten Person eine 42-jährige Frau war, die unverheiratet war, keine Kinder hatte und berufstätig war (Ärztin, Anwältin usw.). Wenn man bedenkt, dass dieses Profil nicht nur immer häufiger anzutreffen ist, sondern auch etwas, das unsere Kultur uns erlaubt, vollkommen glücklich zu sein, ist es meiner Meinung nach fair, sich zu fragen, was da vor sich geht. Warum genau sind so viele von uns unglücklich? Und ebenso wichtig ist, was können wir dagegen tun?“

Quelle: https://www.eviemagazine.com/post/the-not-so-empowering-lies-women-have-been-sold-about-happiness/

Gewalt in der Kindheit – allein ein Produkt der Eltern ?

Weitere Artikel von Horst Schmeil finden Sie unter der Rubrik Interaktionen – Experten.

Lesen Sie auch: Broschüre Nestbau e.V. – Begeistert Familie Leben 2020
„Warum wir vereinbaren sollen – Hintergründe für Krippen“
Aktion Gemeinsam für Familie. Damit das Leben gelingt. Von Anfang an.

Download 2020_Broschüre_Nestbau

Ist die gewünschte Distanzierung am Ende eine Diskriminierung ?

Annonce von Daniel H. wurde heute Punkt 12:00 Uhr an die Staatsanwaltschaft Karlsruhe –  Zweigstelle Pforzheim abgeschickt

Die ÖFFENTLICHE Diskriminierung der ARCHE geht weiter !

2020-10-09

Ist das nun eine Distanzierung oder eine Diffamierung ? Der Staatsanwaltschaft nach vorausgegangener Diffamierungen gegenüber Bürgern von Keltern und Weiler als Aufgabe aufgetragen. Foto: Screenshot aus den Gemeindenachrichten Keltern 54. Jahrgang,/Nr. 41, S. 28. Pixel: Heiderose Manthey.

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Pforzheim/Keltern/Keltern-Weiler. „Die Diffamierungen gegenüber der ARCHE nehmen kein Ende !“ Nach dem verheerenden Urteil durch Richterin am Amtsgericht Martina Resch, durch die Absprachen mit dem Staatsanwalt der Staatsanwaltschaft Karlsruhe – Zweigstelle Pforzheim, die allesamt zur Ablehnung der während des Strafgerichtsprozesses durch die Verteidigung gestellten Anträge zur Beweisvorlage führten und durch die danach teilweise falsch dargestellten Sachverhalte in der Pforzheimer Zeitung und im Pforzheimer Kurier, geht die Diskreditierung der ARCHE weiter.

„Jetzt reicht’s ! Wenn die Staatsanwaltschaft den wahren Hintergrund der ARCHE nicht kennt, dann werden wir sie stückchenweise mit den Inhalten vertraut machen. Heute gingen die Satzungen des ARCHE e.V. Waldbronn und des ARCHE e.V. i.Gr. Weiler an das Wächteramt nach Pforzheim. „Wie kann man nur zu einem solchen Urteil kommen ?“, wettert Heiderose Manthey, 1. Vorsitzende beider Vereine.

Hier der Inhalt der Mail

Sehr geehrter Herr Staatsanwalt der Staatsanwaltschaft Karlsruhe – Zweigstelle Pforzheim Sven Müller,

sehr geehrter Herr Direktor des Amtsgerichtes Pforzheim Oliver Weik,

– zur Kenntnis Polizeihauptkommissarin und Leiterin des Polizeipostens Remchingen Sabine Schuster, stellvertretende Hauptamtsleiterin der Gemeinde Keltern Claudia Honnen, Polizeirevier Neuenbürg, Staatsanwaltschaft Karlsruhe – Zweigstelle Pforzheim, Amtsgericht Pforzheim, Geschäftsführer Rechtsanwalt (Syndikusrechtsanwalt) Gregor Schwarz, Dipl.-Journalist, Deutscher Journalisten-Verband Baden-Württemberg e.V. im Bcc, UN-Generalsekretär António Guterres, stellvertretende UN-Generalsekretärin Amina J. Mohammed, UN-Sonderberichterstatter für Folter und andere grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe (CIDTP) Prof. Nils Melzer, Präsidentin des Menschenrechtsrates Elisabeth Tichy – Fisslberger – 

mit Herausgabe der Gemeindenachrichten Keltern, 54. Jahrgang,/Nr. 41, S. 28 geht die ÖFFENTLICHE Diskriminierung der ARCHE weiter.

Als 1. Vorsitzende des ARCHE e.V. Waldbronn und als 1. Vorsitzende des ARCHE e.V. i.Gr. Weiler bitte ich zu überprüfen, welche Straftatbestände mit vorliegender Veröffentlichung gegeben sind und darauf schnellstens zu reagieren, damit die weitere Verleumdung und Beleidigung der ARCHE vor Ort ein Ende hat !

Hiermit stelle ich bei vorliegendem Verbrechen gegen die bestehenden Gesetze Strafantrag, auch wegen Verleumdung der ARCHE.

Wohlgemerkt wurde diese Annonce NACH Veröffentlichung des Pforzheimer Kuriers und NACH Veröffentlichung der Pforzheimer Zeitung über den Strafgerichtsprozess vorgenommen !

Die Mutter des Inserenten ist 2. Vorsitzende des ARCHE e.V. Waldbronn und Vorstandsmitglied des ARCHE e.V. i.Gr. Weiler.

Der bisher mündlich angekündigte Ausgang des Strafprozesses spaltet jetzt schon Familien !

Es ist nicht mehr auszuhalten, was hier geschieht !

Tragen Sie dafür bei, dass endlich Ruhe eintritt durch den Schutz der ARCHE !
Der Verleumdungen sind genug !

Die Satzungen des ARCHE e.V. Waldbronn und des ARCHE e.V. i.Gr. Weiler lege ich hiermit vor.

Während des Strafgerichtsprozesses am 24. September 2020 im Amtsgericht Pforzheim wurde mein Antrag auf Vorlegen der beiden Satzungen durch Richterin am Amtsgericht Pforzheim Martina Resch – nach Absprache mit Staatsanwalt Sven Müller – abgewiesen.


Es wurde mir verboten, diese als Beweise vorzulegen, wobei diese Satzungen das Herzstück der ARCHE bilden.


Schaffen Sie unverzüglich Abhilfe gegen die Verleumdung der ARCHE und schaffen Sie damit wieder Ruhe in den Familien !

Mit freundlichen Grüßen
Heiderose Manthey 

 


ARCHE


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ARCHEVIVA – ARCHE VIVA YouTube – ARCHEZEIT – IAoHRD – ARCHE TV
Heiderose Manthey, Gründerin und Leiterin der ARCHE, Chefredakteurin ARCHEVIVA, Freie Journalistin und Pädagogin, 1. Vorsitzende des ARCHE e.V. Waldbronn und des ARCHE e.V. i.Gr. Weiler
Birkigstr. 18 | 75210 Keltern-Weiler | Deutschland | [0049] 72 36 – 98 10 00 | archezeit@gmx.de
ARCHEVIVA.com

Im Anhang der Mail befanden sich neben den beiden Satzungen auch der Scan von Seite 28 aus den Gemeindenachrichten Keltern vom 09.10.2020 und die Annonce hervorgehoben durch Alleinstellung.

Was liegt denn eigentlich gegen ARCHE vor, deren Gründerin und Direktorin Heiderose Manthey ist ?

Lesen Sie die bisherigen Veröffentlichungen zum Strafgerichtsprozess gegen Heiderose Manthey und die Veröffentlichungen, die zum Strafgerichtsprozess führten hier.

Strafanzeige erstattete Steffen Jörg Bochinger, Bürgermeister einer Gemeinde, über Rechtsanwalt Henning von Restorff von der Kanzlei Ladenburger in Pforzheim.

Demnächst wird der Wortlaut der Strafanzeige auf ARCHEVIVA veröffentlicht werden.

Bleiben SIE online. WIR berichten !

Helling-Plahr vollkommen schockiert wegen Corona-Maßnahme: Herausnahme von Kindern aus Familien ist das schärfste Schwert !

Androhung des Kindesentzugs, falls dieses im Falle einer Corona-Infektion zu Hause nicht isoliert wird bzw. keinen Mund-Nasen-Schutz trägt

Einzelfrage von Frau Helling-Plahr und die Antwort der Bundesregierung

2020-08-21

Katrin Helling-Plahr im bundesdeutschen Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz. Hier: „Richterfortbildung – Aufschreckende Vorträge der Sachverständigen im AfRuV“. Foto: Heiderose Manthey.

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Berlin/Keltern-Weiler. Eltern sind verängstigt wegen der angekündigten und drohenden Herausnahme ihrer Kinder bei „Ungehorsam“ gegen Corona-Verordnungen.

Informieren Sie sich zum Hintergrundsverständnis auf Tagesspiegel „Kinder sollen bei Coronavirus-Verdacht von der Familie isoliert werden“. Heute erreicht uns eine Pressemitteilung aus dem FDP-Büro von MdB Katrin Helling-Plahr zum Thema.

Helling-Plahr bezieht Stellung: Herausnahme eines Kindes aus der eigenen Familie ist das schärfste Schwert des Jugendschutzrechts !

„Die Nachricht einiger Gesundheitsämter, dass Kinder bei denen ein Verdacht auf eine Coronainfektion vorliegt, zu Hause räumlich vom Rest der Familie getrennt werden beziehungsweise eine Mund-Nasen-Bedenkung tragen sollen und bei Zuwiderhandlung eine „abgeschlossene Absonderung […] in einer geeigneten geschlossenen Einrichtung erforderlich [ist]“ hat mich zutiefst schockiert. Die Herausnahme eines Kindes aus der eigenen Familie ist das schärfste Schwert des Jugendschutzrechts und hier völlig unverhältnismäßig. Mildere Mittel drängen sich geradezu auf.

Die Bundesregierung sieht in der Ankündigung einiger Gesundheitsämter aber scheinbar keinen Skandal und verweist im distanziert-parlamentarischen Wortlaut auf die Zuständigkeit der lokalen Gesundheitsämter. Empathie? Fehlanzeige! Wenngleich die Bundesregierung nicht formal zuständig ist, hätte ich mir hier ein klares Bekenntnis zum Schutze der Kinder und Familien gewünscht. Die Bundesregierung bräche sich keinen Zacken aus der Krone, wenn sie mal Position beziehen würde und klarstellt, dass Sie die Androhung (und natürlich auch den Vollzug) der Herausnahme eines Kindes aus der Familie wegen des möglichen Nichttragens einer Mund-Nasen-Bedeckung in den eigenen vier Wänden für völlig überzogen hält. Eine solch klare Aussage würde ihre Wirkung sicher nicht verfehlen.“

Download Helling-Plahr_Corona_Mund-Nasen-Schutz_bei_Kindern_01

Lesen Sie auch hier weiter

Petition an Bundesgesundheitsminister Jens Spahn wegen Zwangsisolierung und Entzug kleiner Kinder bei Coronaverdacht

Zwangsisolierung und Entzug kleiner Kinder bei Coronaverdacht ? Jetzt reichts !

Victims Mission unterstützt diese Petition für die Freiheit unserer Kinder.

ARCHE-Denkanstoß: Kann Böses „gezüchtet“ werden ?

Die dunkle Seite der Neuen Weltordnung

„Pädophilen-Ringe, Trauma-basierte Bewusstseinskontrolle, MKULTRA: Dr. Marcel Polte im Gespräch“

2020-06-24

 Denkanstöße. Foto: Heiderose Manthey.

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Keltern-Weiler. Der Fehlende Part mit 124.000 Abonnenten veröffentlicht am 23.06.2020 ein Interview mit Dr. Marcel Polte.
 
Interviewbeschreibung: „Dr. Marcel Polte ist Jurist und hat sich jahrelang mit dem Thema „Ritueller Kindesmissbrauch“ auseinandergesetzt. Die Ergebnisse seiner akribischen Recherche sind im Buch „Dunkle Neue Weltordnung“ (2019) zusammengefasst.

Seine dargelegten Erkenntnisse sind so erschreckend, dass man fast geneigt wäre, sie als Verschwörungstheorie abzutun, wenn es denn nicht mehr als genug handfeste Beweise gäbe. Ein geschichtlicher Exkurs zeigt: Systematischer Kindesmissbrauch wird seit der Nazi-Zeit betrieben und von „ganz oben“ gedeckt.

Ein erschütterndes Gespräch, das so manch einen wachrütteln sollte.“
 
 

ZUM FILM geht es hier.

Gehören uns bekannte Richter und Politiker auch dazu ? Was können wir tun ?

Hören Sie sich zu diesem Thema auch das Interview von Heiderose Manthey mit Dr. Andrea Christidis an: Vom Kinderschutz zur Kinderpornografie-Mafia

»Familie am Abgrund – Ursachen und Auswege«

CitizenGO – Pröls Eduard

Aktionsbündnis „Demo für Alle“ klärt auf !

2020-03-07

Aktiv für den Erhalt der Familien. Eduard Pröls und Hedwig von Beverfoerde. Foto: Heiderose Manthey.

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Böblingen/Stuttgart. Am 15. Februar 2020 fand in der Legendenhalle ein wichtiges Symposium für den Erhalt der Familien statt. Die Videomitschnitte der auf der Veranstaltung des Aktionsbündnis „Demo für Alle“ gehaltenen Vorträge sind jetzt online. 

Das Warten hat sich gelohnt, und die Videos sind jetzt fertig, und können auf YouTube angesehen werden. Nachfolgend die Links zu den einzelnen Beiträgen:

Prof. Dr. Jörg Guido Hülsmann: »Wie der Staat die Familien zerstört«

Sehen Sie hier die gesamten Beiträge des Symosiums.

Aufruf zum Thema „Pflegekinder“: Von Kindesentzug frisch Betroffene bitte melden !

Ein Journalist sucht kid – eke – pas – Eltern bzw. Elternteile für eine aufklärende Reportage

Wie werden Pflegekinder gemacht ? Woher kommen sie, wohin werden sie gebracht ?

2020-01-10

Aufruf an kid – eke – pas – betroffene Elternteile oder Eltern. Pflegekinder: Woher kommen sie ? Wohin werden sie gebracht ? Foto: Heiderose Manthey.

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Hamburg/Keltern-Weiler. Zunehmend berichten Main-Stream- Medien über unzureichende Ausbildung von Jugendamtsmitarbeitern. Missbrauchsfälle werden aufgedeckt. Die Bundestagsabgeordneten werden hellhörig im Hinblick auf die Unzulänglichkeit der bisher etablierten Nach-Ehe-Modelle für die Trennungs- und Scheidungskinder. Die unzureichende Ausbildung der (Familien-) Richter wird im Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz deutlich von sieben Experten aus Justiz und einem Experten der Selbsthilfegruppen moniert. Der Regierung von Seiten der GRÜNEN Untätigkeit vorgeworfen.

Die Auswirkungen von jahrelangen Elternprotesten über ungerechtfertigten Kindesentzug und Kindesmissbrauch blieben nicht ungehört. Obwohl die Maschinerie der schnellen Hilfe viel zu langsam in die Gänge kommt und in vielen Fällen gar nicht greift, gibt es dennoch Lichtblicke: Sowohl Bundestagsabgeordnete als auch die Presse wenden sich zunehmend an Selbsthilfegruppen, -vereine und -verbände, die sich intensiv mit den Themen des Kinderraubs, der Eltern-Kind-Entfremdung und des Parental Alienation Syndromes (PAS) beschäftigen und versuchen dringend notwendige Hilfe den frisch Betroffenen und Suizid-Gefährdeten zukommen zu lassen.

Bei ARCHEVIVA meldete sich nun ein Reporter, der eine ausgiebige Recherche zu „Pflegekindern“ betreiben möchte und worüber er einen ausgewogenen Bericht erstellen will. Dafür ist ein halbes Jahr angesetzt. Geschrieben hat der Journalist bisher für das Magazin der Süddeutschen Zeitung, GEO, Stern, SPIEGEL online und F.A.S. , dort vor allem Porträts und Reportagen, oft über soziale Themen.

Fragen rund um Pflegekinder: Woher kommen sie ?

Wörtlich schreibt der Reporter: „Rund 80.000 Pflegekinder leben in Deutschland, eigentlich ein Massenphänomen – doch in Wahrheit wissen wenige Menschen Bescheid. Wer bekommt eigentlich ein Kind ? Wer prüft das ? Welche Kinder kommen in Frage ? Wie werden die leiblichen Eltern eingebunden ? Wer entscheidet, wann ein Kind in eine neue Familie kommt, und warum, und auf welcher Grundlage ?“

Ziel des Journalisten ist Transparenz herzustellen, um damit auch Missbrauchsfällen vorzubeugen. Für das Thema „Pflegekinder, Pflegeeltern, leibliche Eltern“ möchte er Eltern, Kinder, Fachkräfte, Psychologen und Wissenschaftler einbinden. Ein großer Report soll entstehen, der das Thema  von vielen Seiten beleuchtet.

Wer an der Aufklärungskampagne mitmachen möchte

Schreibt bitte eine Mail mit Euren Kontaktdaten und der Erlaubnis, dass ARCHE Eure Kontaktdaten weiterleiten darf, an archezeit[ät]gmx.de. Reicht dazu einen Kurzbericht über den Kindesentzug/Kinderraub und über Eure derzeitige Lage in wenigen Sätzen mit ein und HALTET DURCH !!!

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Lesen Sie hierzu auch die Zahl der jährlichen Inobhutnahmen und den Artikel So langsam wird es für die MERKEL-Regierung eng ! Zu den Schlechtleistungen von Jugendamt und Familienrecht gezielte Anfragen von AfD und FDP

So langsam wird es für die MERKEL-Regierung eng !

Neue Studie aus Norwegen für Trennungskinder

„Wichtig für die Gesundheit von Trennungskindern ist, dass sie den Kontakt zu beiden Eltern behalten.“

2019-12-16

Trennungskinder. Abgeschnitten von einer Wurzel. Manchmal von beiden. Wie ein Blatt im Wind. Haltlos. Foto: Dr. Eike Lauterbach. Layout: Heiderose Manthey.

 

Keltern. Ove Jacobssen

Google Übersetzer

Kinder, die mit einer Mutter aufwachsen, ohne ihren Vater zu treffen, haben es schwerer und stehen später im Leben häufiger vor Herausforderungen. Sie können ein geringeres Selbstwertgefühl haben, in der Schule schlechte Leistungen erbringen und die geistige und körperliche Gesundheit beeinträchtigen.

Willst du das Kindergesetz nach einer neuen Studie ändern: Für die Gesundheit des Kindes ist es wichtig, dass der Vater nach einer Scheidung den Kontakt aufrechterhält. Eine neue norwegische Studie hat untersucht, was mit der Vertrautheit der Kinder mit den Eltern nach einer Scheidung geschieht. Und wie bekommt das Kind es geistig und körperlich, wenn es keinen guten Kontakt zu beiden Elternteilen hat.

Quelle: Scandinavian Journal of Public Health – Divorce and conversational difficulties with parents: Impact on adolescent health and self-esteem

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Erwachsene zivilisierter Gesellschaften suchen stark nach Anerkennung und Liebe

Wie Beziehungsmangel in der Kindheit zur Belastung fürs Zusammenleben wird

2019-12-15

Die Suche nach sich selbst oder nach einem (wärmenden) Partner: Können unerfüllte Kindheitsbedürfnisse emotionale Kälte überwinden ? Foto: Heiderose Manthey.

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Neuss. ‘
Wir sind Analphabeten im Bereich unseres Gefühlslebens’, lässt der Regisseur Ingmar Bergman den Protagonisten in dem Beziehungsfilm “Das Schweigen” sagen. Und die Psychologin Jirina Prekop ruft dazu auf, die ‘Impotenz des Herzens’ zu überwinden. Dies ist jedoch in einem durch überzogene Selbstverwirklichungs-Postulate gekennzeichneten gesellschaftlichen Klima gar nicht so einfach. Denn: Wie können Paare ‚emotionale Kälte’ überwinden, wenn ihre Beziehungsbedürfnisse unerfüllt blieben und/oder Beziehungs-Brüche im Erwachsenenleben einen tief gründenden Selbstwert-Verlust auslösen ?

Was muss geschehen, dass solche Erfahrungen sich nicht als Generationen-Muster vererben ?

Lesen Sie hier den Bericht von Dr. Albert Wunsch.

Erwachsene zivilisierter Gesellschaften suchen stark nach Anerkennung und Liebe

Allen Grund zur Sorge

Wie viel Staat verträgt der Mensch ?

Zum Begriff „Rechtlicher Vater“ schreibt Dipl. Päd. Horst Schmeil

2019-11-13

ARCHE warnt vor der neuen Gesetzesvorlage. Natürlichkeit fällt der Orientierungslosigkeit zum Opfer. „Außer Gene nix gewesen !“  Foto: Heiderose Manthey.

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Güstrow/Keltern-Weiler. Besorgniserregend ist das von den an Trennung und Scheidung verdienenden Experten erarbeitete Papier, das zur Vorlage einer neuen Gesetzesgrundlage des Familienrechts im Deutschen Bundestag dienen soll.

Der Berg hat gekreißt und eine Maus geboren

Unter dem Titel Arbeitsgruppe zur Reform des Sorge- und Umgangsrechts versagt wurden bereits grobe Unzulänglichkeiten der von den acht Experten der Arbeitsgruppe „Sorge- und Umgangsrecht, insbesondere bei gemeinsamer Betreuung nach Trennung und Scheidung“ namens Becker, Coester, Götz, Hammer, Heilmann, Klinkhammer, Schumann und Sünderhauf-Kravets aufgezeigt. Laut Angaben des Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz, BMJV, haben sich die Wissenschaftler auf Thesen zu einer Reform des Sorge- und Umgangsrechts verständigt. Dass dieses Ergebnis nicht gut sein kann, das in allererster Linie die leiblichen Eltern aus dem Feld schießt, begründet Dipl. Päd. Horst Schmeil.

„Diese Form von Vaterschaft ist konstruiert !“

Schmeil wörtlich: „Väter sind diejenigen, die auf natürliche Weise ein Kind mit einer Frau, der künftigen Mutter gezeugt haben. Ausnahmen bestätigen die Regel und stellen Adoptiv-Väter, Samenspender und Männer, die auf die künstliche Befruchtung eingehen müssen.

Nach Art. 6 Abs. 2 GG haben die erstgenannten das natürliche Recht und die ihnen auferlegte Pflicht zu Pflege und Erziehung der gemeinsamen Kinder, erst, wenn diese ausfallen, müssen Ersatzväter her, in der Regel die oben genannten.

Um hier für die Kinder in einer Ehegemeinschaft diesen männlichen Mitgliedern der Lebensgemeinschaften ebenfalls zum Schutz der Kinder in dieser Gemeinschaft die Pflege und Erziehung verantwortlich zu ermöglichen, musste ein „rechtlicher Vater“ hergezaubert werden. Durch den Feminismus ist diese ‚Rechtsform‘ zum Spielball und Machtmittel gegen die leiblichen Väter geworden !“

„Bedienungsanleitung“ fehlt: Liebevolle Vorbildfunktion im Anwenden der eigenen Anlagen bleibt  ohne leiblichen Vater versagt

Das Aufwachsen mit dem vorgehaltenen Spiegel der eigenen Gene durch die Verhaltensweisen des leiblichen Vaters sind nicht mehr möglich und fordern ihren Tribut: Die Anlagen sind da, wie ein Kind mit den Genen des ihm nicht mehr bekannten Vaters umgehen kann, bleibt schlimmstenfalls ein Leben lang ein Geheimnis.

Und ewig steht die Frage im Raum: Hätte mein Vater mich lieb gehabt ?

Lesen Sie hier ausführlich Horst Schmeils Stellungnahme zu allen 50 Punkten

Stellungnahme zum Thesenpapier der Arbeitsgruppe „Sorge- und Umgangsrecht“

Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft widmet sich Missbrauch und Mobbing

MissbrauchTatort Odenwaldschule und Schwerpunkt Mobbing

2019-06-15

E&W. Inhalte nicht nur für Gewerkschaftsmitglieder ! Foto: Heiderose Manthey.

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Frankfurt/Weiler. Am 13.06.2019 ist in Xing-News ein Beitrag von Helga Haas-Rietschel, Redakteurin der E&W, erschienen. Er befasst sich mit Missbrauch und fasst damit das heiße Eisen „Missbrauch in Schulen“ an.

„Über Jahrzehnte sind Schülerinnen und Schüler an der Odenwaldschule genötigt, vergewaltigt und emotional ausgebeutet worden. Die Aufarbeitung dieser Verbrechen, der sich zwei Studien widmen, ist auch eine Geschichte des Versagens.“

Prof. Jens Brachmann von der Universität in Rostock konzentriert sich „auf die Institution und Organisation der Internatsschule sowie auf die Frage nach einem Tätersystem. Zirka 400 Meter Aktenmaterial – darunter Schülerlisten, Fotos, Videos, Sitzungsprotokolle – des Schularchivs haben die Rostocker Autoren durchforstet und ausgewertet.

Ihr Fazit: Die pädosexuelle Gewalt an der Odenwaldschule sei Ausdruck eines „Systemversagens“. Die Zahl der Opfer liegt nach Angaben der Forscher seit 1969 mindestens im mittleren, wenn nicht sogar im oberen dreistelligen Bereich. Das bedeute, vermutet Brachmann, dass 500 bis 900 Heranwachsende dem Druck eines Tätersystems ausgeliefert waren. Und: Es gab Mitwisserschaft, passive wie aktive Unterstützung und strukturelle wie kulturelle Rahmenbedingungen, Machtstrukturen und persönliche Allianzen, die den Missbrauch von Kindern und Jugendlichen über Jahrzehnte ermöglichten. …“

Lesen Sie hier weiter.

Lesen Sie auch in der Zeitschrift der Bildungsgewerkschaft GEW, E&W Erziehung & Wissenschaft, in Ausgabe 06/2019 die Beiträge über Mobbing. In der Fachzeitschrift beschäftigen sich auf insgesamt vierzehn Seiten der freie Journalist Matthias Holland-Letz, die freien Journalistinnen Jeanette Goddar, Kathrin Hedtke, Anja Dilk und Nadine Emmerich mit dem Thema Mobbing, einer Gewaltform, von der behauptet wird, dass sie auf Macht basiere.

Ausgewiesene spezifizierte Themen zu Mobbing

Mobbing in Bildungseinrichtungen: „Eine Gewaltform, die auf Macht basiert“
Interview mit Klaudia Kachelrieß: Schulleitung ist in der Pflicht
Unter Schülerinnen und Schülern: Wer glücklich ist, mobbt nicht
Interview mit Kaj Bochhofer: Es gibt keine Unbeteiligten
Cybermobbing auf dem Schulhof: „Geh sterben, du hässliche Kuh“.

→ Gewalt muss aufgedeckt werden ! Dafür tritt ARCHE ein.