Psychosoziale Folgeschäden – Belastungsstörungen nach Trennung und Scheidung

PAPA-YA – ein guter Griff zur Hilfe in akuter Not: Herausgeber von PAPA-YA bringt die 2. Sonderedition heraus

Fachbeiträge von Dipl. Psychologin Christiane Förster, Jürgen Rudolph (Familienrichter, Cochemer Modell), Christiane und Alexander Sautter (Systemische Traumatherapie), Gerhard Bliersbach (Psychologischer Psychotherapeut und Autor), Prof. Dr. Albert Goeschel, Dr. Helmuth Figdor, Birgit Kaufhold (Verfahrensbeiständin), Prof. Dr. med. Matthias Franz, Dr. Ellen Lang-Langer, Dr. Albert Wunsch, Prof. Dr. rer. nat. Wolfgang Klenner und Almuth Zempel (Rechtsanwältin)

2020-08-24

Er brachte zu seinem Magazin für KIND-gerechte Familienpolitik noch insgesamt drei Sondereditionen heraus: Jörg Mathieu. Foto: Heiderose Manthey bei der Preisverleihung „Schutzengel 2012“ für den Herausgeber von PAPA-YA in Paderborn.

[17. Februar 2013 Erstveröffentlichung auf TV-Orange, Hrsg. Wolfgang Theophil
By oradmin – in weitere Soziale Netzwerke verteilen Eine Gewährleistung der Richtigkeit für die im Jahr 2012 gesetzten Links wird nach acht Jahren nicht mehr übernommen.]

Saarbrücken/Paderborn/Keltern-Weiler. Das Fachmagazin für KIND-gerechte Familienpolitik bringt die 2. Sonderedition heraus. Die Leiterin der ARCHE, Heiderose Manthey, nahm dies zum Anlass für ein Interview mit dem Herausgeber des Fachmagazins für KIND-gerechte Familienpolitik, Jörg Mathieu.

“Die induzierte Eltern-Kind-Entfremdung / The Parental Alienation Syndrom (PAS)” mit Beiträgen von Wolfgang Bergmann, Prof. Dr. rer.nat. Wolfgang Klenner, Hans Christian Prestien, Dipl. Psych. Ulrike Angermann, Dipl. Päd. Birgit Kaufhold, Dipl. Psych. Ursula Kodjoe, Dipl. Psych. Christiane Förster, Prof. Dr. Helgard Moll-Strobel, Dipl. Psych. Dipl. Soz. Dr. Phil. Walter Andritzky, Dr. med. Wilfried von Boch-Galhau, Astrid von Friesen, Richard A. Gardner – die erste Sonderedition von PAPA-YA.

Das Phänomen der Eltern-Kind-Entfremdung und dessen Folgen sind spätestens seit 1995 (1) offiziell in Deutschland bekannt. Auch der Sonderdruck aus  ’Der Amtsvormund ’  “The Parental Alienation Syndrome (PAS)“ von Ursula O.-Kodjoe und Dr. iur. Peter Koeppel vom Januar 1998 präsentierte der Fachwelt eine empirische Auseinandersetzung mit dem Thema der Entfremdung. “Betroffene Eltern berichteten, wie ihnen ihr Kind nicht nur vorenthalten, sondern auf welche Weise es ihnen abspenstig gemacht wurde.” (2)

Der im Amtsvormund erschienene Aufsatz habe – wie Frau Kodjoe bei der Fachtagung “Elternstreit und Kindeswohl” am 20. Juni 2012 im Bundesverwaltungsgericht in Leipzig meinte – eine erste Öffnung für das Thema geschaffen. Bis aber das Wissen um die Folgen der Eltern-Kind-Entfremdung in allen Professionen und Ämtern angekommen sei, dauere es nach ihrer Einschätzung noch eine ganze Generation.

Kodjoe: „Es dauert noch eine ganze Generation …!“  – Familienzerstörung wegen Unwissenheit der Richter

Heiderose Manthey:  ”Herr Mathieu, Sie selbst sind als Herausgeber des Magazins für KIND-gerechte Familienpolitik PAPA-YA derzeit dabei, eine zweite Sonder-Edition über das Phänomen der Eltern-Kind-Entfremdung herauszugeben. In dieser Ausgabe befassen Sie sich mit den “Belastungsstörungen bei Trennung und Scheidung”, also den psychosozialen Folgeschäden für Familienmitglieder und suchen nach oder zeigen bereits Lösungsansätze zur Konfliktvermeidung und -auflösung auf. Können Sie uns sagen, mit welcher Intention Sie an diese Ausgabe gingen und wer vor allem die Zielgruppen für diese Ausgabe des Fach-Magazin sind?” 

PAPA-YA stemmt sich mit Fachwissen gegen diese Prophezeiung und versucht Abhilfe durch Aufklärung zu schaffen.

Jörg Mathieu:  “Die zweite Sonderausgabe von PAPA-YA hat zwar nicht direkt etwas mit Eltern-Kind-Entfremdung zu tun, ist für uns aber die logische Fortsetzung zur ersten Sonderausgabe zum Thema PAS. Die erste Sonderausgabe war notwendig geworden, um dem Thema der Eltern-Kind-Entfremdung eine Lobby zu geben. In der nächsten Edition befassen wir uns mit einem weit verbreiteten Gesellschaftsproblem. Die Intension dazu war recht simpel. Ein Richter sagte mir mal: „Wissen Sie, wir Richter können kaum etwas aus unseren Fehlern lernen, da wir die Folgen unserer Beschlüsse ja nicht mehr mitbekommen. Wir wissen also gar nicht, ob wir da etwas Gutes oder etwas Schlechtes beschlossen haben. Die getrennte Familie verlässt den Sitzungssaal und muss mit einem Urteil leben und umgehen. Das gelingt in den wenigsten Fällen, nur bekommen wir davon nichts mehr mit.“

“Psychosoziale Folgeschäden für Familienmitglieder – Belastungsstörungen bei Trennung und Scheidung” mit Fachbeiträgen von Christiane Förster, Jürgen Rudolph, Christiane und Alexander Sautter, Gerhard Bliersbach, Prof. Dr. Albert Goeschel, Dr. Helmuth Figdor, Birgit Kaufhold, Prof. Dr. med. Matthias Franz, Dr. Ellen Lang-Langer, Dr. Albert Wunsch, Prof. Dr. rer. nat. Wolfgang Klenner und Almuth Zempel – die zweite Sonderedition von PAPA-YA. Achtung: Limitierte Ausgabe. Bestellen bei www.PAPA-YA.de.

Das war für mich als Herausgeber natürlich eine Herausforderung, den Richtern eben zu zeigen, was sie mit ihren Beschlüssen oft anrichten, und welche Katastrophen sie vor allem für die Kinder konstruieren. Damit ist auch gleich schon die Zielgruppe definiert. Neben der oft nicht sehr weitsichtigen Justiz sind es insbesondere weitere Verfahrensbeteiligte, denen wir aufzeigen wollen, was nach einer Scheidung und Trennung mit den Parteien passiert.”

Heiderose Manthey: ”Bei der Äußerung dieses Richters muss ich schon kräftig schlucken. Kann das angehen, dass betroffene Menschen, die Unrecht erlitten haben, nicht mehr den Weg zurück ins Gericht finden? Und wenn ja, wohin gehen dann die Betroffenen mit dem ihnen zugefügten Leid?“

Betroffene geben nach der 2. Instanz völlig desillusioniert auf.

Jörg Mathieu: “Natürlich kann jeder, der mit einem Beschluss in erster Instanz nicht einverstanden ist, sich an die nächst höhere wenden. Aber für die meisten ist nach dem Oberlandesgericht Schluss, wenn das OLG dann das Amtsgericht bestätigt. In der Regel haben dann vier Richter – einer am AG und drei am OLG – beschlossen, dass es nun einmal so ist. Spätestens hier geben die meisten völlig desillusioniert auf. Auch weil Anwälte den Mandanten dann in der Regel „fallen“ lassen und ihm keine große Hoffnung machen. Die wenigsten wagen den nächsten Schritt an den Bundesgerichtshof.

Bis man also beim gleichen Richter landet, also der, der ja etwas aus seinen Fehlern lernen sollte, vergeht viel Zeit – mitunter Jahre. Oft sind die Richter dann nicht mehr auf ihrer Position und man muss bei einem neuen Vorsitzenden quasi bei Null anfangen. Noch hinzu kommt, dass nach dem OLG das Verfahren dann endgültig geschlossen wird (wenn man nicht den Weg an den BGH geht). Man muss also ein neues Verfahren per Antrag eröffnen. Dann konzentriert sich der Richter auf den neuen Antrag und lässt „leider“ die Vergangenheit oft außer acht. Die Akte ist zu diesem Zeitpunkt meist schon so dick, dass es kaum noch ein Verfahrensbeteiligter für notwendig hält diese zu studieren. Somit fällt alles, was einmal war, hinten runter. Solange es dabei nicht um gravierende Dinge wie z.B. sexuellen Missbrauch geht, interessieren die – für die Richter alltäglichen – „Scharmützel“ niemanden mehr. Eine sehr ernüchternde Erfahrung für viele Betroffenen.

 Jörg Mathieu, der Herausgeber des Fachmagazins für KIND-gerechte Familienpolitik PAPA-YA, erhielt vergangenen Jahres für sein Magazin den Schutzengelpreis 2012, überreicht bei der Interdisziplinären Fachtagung “Kinderschutz mal anders” an der Uni in Paderborn durch Dipl. Päd. Birgit Kaufhold (Pro Kind-Haus – Schutzengel für Kinder). Foto: Heiderose Manthey

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Heiderose Manthey
: ”Herr Mathieu, Sie sitzen ja mit ihrem Fachmagazin an einem zentralen Verkehrsknotenpunkt der Betroffenen auf der einen Seite und vieler Experten aus Pädagogik, Psychologie, Recht, Medizin etc. auf der anderen Seite. Daher nochmals die Frage: Wohin wenden sich die Betroffenen mit der ihnen zugefügten ungerechten Handhabung des Rechts und ist diese Handhabung der Bevölkerung überhaupt offenbar?”

Ohne Geld auf Hilfe angewiesen. Das Pro und Contra von Selbsthilfegruppen.

Jörg Mathieu, der Herausgeber des Fachmagazins für KIND-gerechte Familienpolitik PAPA-YA, erhielt vergangenen Jahres für sein Magazin den Schutzengelpreis 2012, überreicht bei der Interdisziplinären Fachtagung “Kinderschutz mal anders” an der Uni in Paderborn durch Dipl. Päd. Birgit Kaufhold (Pro Kind-Haus – Schutzengel für Kinder).

Jörg Mathieu: “Sie sehen das richtig. PAPA-YA ist ein Verkehrsknotenpunkt, eine Schnittstelle wie es sie so in Deutschland nicht ein zweites Mal gibt. Wir bewegen uns mit unseren Inhalten in beiden Welten. Für uns ist es wichtig hier Brücken zu schlagen, da Verfahrensbeteiligte zwar in einem Gerichtssaal sitzen und auch den gleichen Fall behandeln, jedoch außerhalb davon gehen sich alle so gut aus dem Weg wie nur irgend möglich. Die Kluft zwischen Betroffenen und Fachkräften ist dabei so groß, dass man sich fragen muss, woher soll der eine Verständnis für den anderen aufbringen, wenn man ein gleiches Ziel verfolgt – alle wollen im Sinne des Kindes das Beste erreichen – dabei aber in zwei entgegen gesetzte Richtungen agiert?

Zur Frage, wohin Betroffene sich wenden sollten und können, muss gesagt werden, dass es zwar viel Vereine, Verbände und Selbsthilfegruppen in Deutschland gibt (in sehr unterschiedlicher Qualität), man dort aber in nur wenigen Ausnahmen auch wirklich kompetente Führungskräfte antrifft. In der Regel sitzen dort andere Betroffene. Das hat für den Hilfe- und Ratsuchenden Vor-, aber auch Nachteile. Will man als Betroffener zukünftige Fehler bei Gericht vermeiden, gibt es natürlich die Möglichkeit sich fortzubilden und sich in die Thematik einzuarbeiten. Hier stoßen viele Ratgeber und Gleichgesinnte, wie man sie in Vereinigungen findet, an ihre Grenzen. Ab diesem Zeitpunkt ist es meist mit hohen Kosten verbunden, sich dem Wissensstand der Entscheidungsträger anzunähern. Geld, das die meisten schon lange nicht mehr aufbringen können.

Hier kommt dann PAPA-YA ins Spiel. Wir berichten aus der Lebens- und Berufswirklichkeit der Betroffenen und der Fachkräfte, und das in einem für alle erschwinglichen Rahmen. Wir befassen uns mit ihren täglichen Problemen, auch untereinander. Dabei verlieren auch wir nie den Blick auf die Kinder. Wir schaffen somit ein gegenseitiges Verständnis, für die doch sehr unterschiedlichen Positionen. Ich möchte nicht falsch verstanden werden, die Arbeit der vielen Ehrenamtlichen, die sich den oft sehr verzweifelten Betroffenen annehmen, ist nicht nur wichtig, sondern absolut notwendig. Notwendig um sich selbst und andere reflektieren zu können. Einige laufen dabei aber auch in eine reaktionäre und radikale Beratungsfalle, die alles andere als produktiv ist.“

Gefahren vermeiden bei der Suche nach kompetenter Hilfe:

Einmal einen falschen Ratschlag angenommen und einen falschen Kurs eingeschlagen, ziehen sich Einzelfehler oft wie ein roter Faden durch das ganze Verfahren.“

Heiderose Manthey: ”Demnach lauern auch Gefahren bei der Suche nach einem guten Kontakt zu Kindern. Haben Sie deswegen  jüngst über PAPA-YA eine Sprechstunde für Betroffene eingerichtet? Wie ist dieses Angebot angelaufen und wer erteilt Rat?“

Jörg Mathieu: “Absolut. In kaum einem anderen Rechtsgebiet ist die Gefahr höher in einen Eskalationsstrudel zu gelangen wie im Familienrecht. Einmal einen falschen Ratschlag angenommen und einen falschen Kurs eingeschlagen, ziehen sich Einzelfehler oft wie ein roter Faden durch das ganze Verfahren. Der Preis ist oft sehr hoch, nicht nur für sich selbst, sondern auch für die beteiligten Kinder. Sorgerechtsverlust, Kontaktabbruch, Umgangsausschluss und weitere Konsequenzen entstehen oft erst durch ein Fehlverhalten innerhalb des Verfahrens. Niemand warnt einen wirklich vor gravierenden Anfängerfehlern, wie z.B. die gegenseitigen Anschuldigungen der Elternteile, dem sich Verlieren in gegenseitigen Vorwürfen oder dem Provozieren lassen durch die Anschuldigungen der Gegenseite. Man darf nicht vergessen, dass wir uns hier in einem System der Vorurteile und Vorverurteilungen bewegen (Literaturtipp: „Sorgefall Familienrecht“ des Juristen Dr. Jorge Guerra González). Bedient man diese gesellschaftlichen Schubladen, kann man in Kindschaftssachen einpacken. Wer hier all zu laut nach seinem eigenen Recht schreit – als Vater oder Mutter – zeigt dem Gericht eindeutige „Kindeswohl“ relevantes Fehlverhalten. Man muss die Spielregeln schon kennen, um in diesem „Spiel“ auch nur einen Stich zu machen.

Auch deshalb haben wir die Sprechstunde eingeführt. Facebook ist die ideale Plattform dafür. Wie vieles bei PAPA-YA springen wir mit solchen Ideen oft ins kalte Wasser und passen solche Serviceleistungen der Nachfrage und den Nutzern an. Das Angebot wurde auf Anhieb sehr gut angenommen. Wir haben in jeder Sprechstunde mindestens zwei bis drei kompetente „Ratgeber“ – das sind meist Fachkräfte aus den Familienrechtsverfahren wie Verfahrenspfleger, Umgangspfleger, Anwälte und manchmal sogar ehemalige Richter oder Menschen aus sozialen Berufen des Kinder- und Jugendschutzes – dazu kommen dann meistens vier bis fünf Betroffene, die sich rat- und hilfesuchend an die Fachkräfte wenden. Hier funktioniert das „Brücken bauen“ bisher am Besten. (Zur Sprechstunde: siehe Legende.)“

Ausgaben 2012. Foto: Jörg Mathieu.

Heiderose Manthey: ”Herr Mathieu, von welchen Institutionen würden Sie sich am meisten erhoffen, dass die kommende Sonderedition geordert werden würde?“

Jörg Mathieu: ”Das spielt bei unserer Herangehensweise an bestimmte Themen und Ausgaben keine Rolle.

Wir gehen IMMER davon aus, dass unsere Themen auch alle Interessierten im Familienrecht und der Familienpolitik anspricht. Ich kann somit also nur einen kleinen Wunsch in Betracht ziehen und hoffen, dass es vor allem das Jugendamt und die dortigen Mitarbeiter wahrnehmen und dann natürlich auch die Richter und Richterinnen, die eine solche Bewusstseinserweiterung an sich heran lassen.“

Heiderose Manthey: ”Herzlichen Dank für das Interview, Herr Mathieu. Wir wären daran interessiert von Ihnen zu erfahren, ob Ihr Wunsch in Erfüllung ging. Bitte geben Sie uns Bescheid, ob die von Ihnen erwünschten Institutionen mit ins Boot gestiegen sind.“

Jörg Mathieu: “Sehr gerne. Ich danke Ihnen. Diese letzte Frage lässt sich schon jetzt beantworten. Obwohl die 2. SONDERAUSGABE erst im März erscheint, haben wir bereits jetzt fast 300 Vorbestellungen dafür. Anhand der Bestellungen sehen wir, dass wir genau dort angenommen werden, wo wir es uns erhofft hatten – bei allen Professionen, die es im täglichen Arbeiten mit Kindern und Jugendlichen zu tun bekommen. Besonders freuen mich persönlich die Bestellungen aus Schulen und Kindergärten.“

Das Interview führte Heiderose Manthey

Leiterin der ARCHE Weiler, Pädagogin und Freie journalistische Mitarbeiterin von TV-Orange
Titelseiten: PAPA-YA
Fotos: Heiderose Manthey

Kontakt zum Magazin – auch für Bestellungen:  www.PAPA-YA.de

Kontakt über Soziale Netzwerke:

http://www.facebook.com/jorg.mathieupapaya?ref=ts&fref=ts

http://www.facebook.com/groups/papayamagazin/?ref=ts&fref=ts

http://www.facebook.com/RedaktionPAPAYA?ref=ts&fref=ts

Sprechstunden finden wie folgt statt: Jeden Montag von 10 -13 Uhr und von 20 – 22 Uhr und jeden Donnerstag von 10-13 Uhr und von 20-22 Uhr

Hotline zur Sprechstunde: https://www.facebook.com/groups/papayamagazin/%20mfg%20p.feth

Literaturtipp: „Sorgefall Familienrecht“ – Dr. Jorge Guerra González

Legende:

(1) Prof. Dr. Wolfgang Klenner in der juristischen Fachzeitschrift für das gesamte Familienrecht (FamRZ)

(2) Zitat aus PAPA-YA, Das Magazin für KIND-gerechte Familienpolitik, Sonderedition Nr. 1 “Die induzierte Eltern-Kind-Entfremdung – The Parental Alienation Syndrome (PAS)“, S. 7.

 

“Sorgefall Familienrecht – Ursachen und Folgen grundgesetzwidriger Praxis auf der Basis regelmäßigen Missbrauchs des Kindeswohlbegriffs”, Schriften zum Zivilrecht von Dr. iur. Dipl.  oec. Jorge Guerra González, erschienen 2012 im Lit Verlag.



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Tags: Eltern, familie, familienrecht, kind, Kindeswohl, Papa-Ya, scheidung, Trennung

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Last reply was 1 day ago

  1. Heiderose Manthey

1 day ago

Die Sonderedition 2 “Psychosoziale Folgeschäden – Belastungsstörungen nach Trennung und Scheidung”, hrsg. von Jörg Mathieu, ist besonders für Mitarbeiter von Kindergärten und Schulen zu empfehlen, weiterhin für Ärzte, Psychologen, Psychotherapeuten, Gesundheitsämter, Behörden und Justiz, die im familialen Umfeld tätig sind – im In- und Ausland.
Bestellungen der Sonderedition direkt bei http://www.PAPA-YA.de

Special Edition 2 „Psychosocial Consequential Damage – Stress Disorders after Separation and Divorce“, ed. by Jörg Mathieu, is especially recommended for employees of kindergartens and schools, furthermore for doctors, psychologists, psychotherapists, health authorities, public authorities and the judiciary who work in the family environment – in Germany and abroad.
Orders for the special edition can be placed directly with http://www.PAPA-YA.de

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  1. Heiderose Manthey

1 day ago

Dieses Interview weitersenden oder auch ausdrucken und an Gerichte, Jugendämter, Gesundheitsamt, Behörden, Ärzte, Schulen, Kindergärten schicken. Jeder kann etwas tun !

Forward this interview or print it out and send it to courts, youth welfare offices, public health authorities, doctors, schools, kindergartens. Everybody can do something!

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  1. Jörg Mathieu Papa-ya

1 day ago

1000 Dank Wolfgang!

1000 Thanks Wolfgang!