Archiv der Kategorie: Presse Offenlegung Whistleblower

Manthey spaltet die Evangelische Kirche Weiler ab

Eine „christliche“ Institution, die sich selbst ins Knie schießt

2018-12-24

Abspaltung und Herausgabe. Manthey vor der Evangelischen Kirche in Keltern-Weiler.

.
Keltern-Weiler. Nach all ihren Erlebnissen mit der Evangelischen Kirche in Weiler, deren Organen wie Kirchengemeinderat, Diakon und Pfarrer, hat Heiderose Manthey heute die Evangelische Kirche in Weiler abgespaltet und Reliquien zurückgefordert. Manthey, die damalige Leiterin der Mutter-Kind-Gruppe, hatte in Treu‘ und Glauben Reliquien  während ihres aktiven Wirkens in der Weilermer Kirche in der Amtszeit von Pfarrer Gernot Spelsberg übergeben, die der Erfüllung des christlichen Auftrages der Kirche dienten.

Die Evangelische Kirche, deren Stellvertreter und Angestellte in Weiler werden schon seit langer Zeit von Manthey wegen deren Verfehlungen, Denunziationen und HIlfeverweigerung angeprangert. Den Vogel der Diffamierung und unterlassenen Hilfeleistung schoss neben Gunnar Klüssendorf der Christ und Müller Martin Becker aus der Beck’schen Mühle in Weiler ab. Manthey, die bislang gute Erfahrungen mit Familie Beck, Inhaber der Mühle in Weiler,  gemacht hatte, wagt es kaum ihren Ohren zu trauen, als Martin Becker in einem Strafprozess, den er gegen Manthey angestrengt hatte, aussagt, dass er lediglich als Müller und nicht als Kirchengemeinderat bei seiner Zeugenvernehmung aussagen werde.

Evangelische Kirche Weiler. Wer hält denn hier noch die 10 Gebote ein ?

Mit diesem Eingeständnis in der Öffentlichkeit während eines Strafprozesses, den er selbst durch eine Anzeige initiiert hatte, und in dem sogar die Richterin sagte, Becker habe ihr damit ein „Ei gelegt“, schwört Becker vom ersten und heiligsten aller christlichen Gebote ab, welches besagt:

Ich bin der Herr, dein Gott. Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.“.

Als die Verteidigerin Manthey den Zeugen Becker befragt, ob er auch in dem vorliegenden Fall des Kinderraubs Briefe zum Aufdecken eines Menschenrechtsverbrechens als Kirchengemeinderat erhalten habe, gibt Becker im Strafgerichtsprozess während seiner Zeugenvernehmung an, dass er nicht als Kirchengemeinderat, sondern als Müller gekommen wäre. Müller Becker läuft bei dieser Frage hochrot an.

Während des Gerichts bettelt Martin Becker mehrfach wieder heim gehen zu dürfen. Becker gab vor, einen Betrieb  zu haben. Ob die anderen, die wegen ihm kommen mussten, Ausfallzeiten hatten, interessierte ihn nicht.

Abspaltung von seinem Glauben: Der Müller Becker ist vor Gericht kein Christ !

Aber das Schlimme war, dass er sich in dem Prozess als Christ verleugnete und nur an sein Geschäft und damit an den fremden Götzen „Geld“ dachte.

Diese unglaubliche Erkenntnis und im Grunde genommen eine bodenlose Frechheit setzte den bisherigen Reaktionen der Mitglieder der Evangelischen Kirche Weiler bei der Aufdeckung des Menschenrechtsverbrechens Kinderraub die Krone auf. Neben Hilfeverweigerung in mehreren Fällen, Denunziationen und mehrfachem Brechen der 10 Gebote durch weitere Beteiligte am Kinderraub durch Diffamierung Mantheys, war dies der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte.

Sie klopfte an und es wurde nicht aufgetan.

Manthey ging am Morgen des Heiligen Abends zur Kirche, klopfte und wollte hinein. Die Tür war verschlossen. Da keiner da war, dem sie ihre Abspaltung von dieser Kirche mit Rückforderung hätte übergeben können und auch kein Briefkasten an der Kirchentür angebracht war, musste sie sich mit einem Klebeband behelfen. Schließlich wollte sie ihre Thesen nicht an die Kirche nageln. Ein solches Vergehen könnte ja in der heutigen Zeit schon wieder als Sachbeschädigung ausgelegt werden und anstatt den Kinderraub und die Beihilfe zum Kinderraub durch Denunziation von Seiten der Christen zu verfolgen, würde dann bestimmt wieder Manthey einen Strafbefehl wegen nicht erfolgten „Nagelns“ erhalten.

Bestraft dafür, dass sie nichts verbrochen hat: So läuft das nämlich schon seit zwei Jahrzehnten

Einige der von Manthey zurückgeforderten Reliquien waren unter Pfarrer Gernot Spelsberg und dessen Frau Renate der Evangelischen Kirche zum Zwecke ihrer Lehre unter Einhalten der christlichen Grundsätze überreicht worden. Manthey wollte sich diese Reliquien aushändigen lassen, um sie  ihrem wahren Zweck zuzuführen und zwar einer Kirche, die die Gebote Gottes achtet und nicht mit Füßen tritt.

„Diese Kirche muss erst gebaut werden.“, so Manthey gegenüber dem Journalisten, der die Fotos machte.

.
________________

Lesen Sie auch

ZUM ERSTEN MAL „WEIHNACHTEN“ IN DER ARCHE

Zum Film ARCHE: Manthey kickt Strafprozess

Aufgedeckt: Schikane vor Ort, ausagiert an einer sorgeberechtigten Mutter

Manthey kickt Strafprozess

Evangelische Kirche Weiler erhält an Weihnachten die längst fällige Klatsche von Manthey

ZUM ERSTEN MAL „WEIHNACHTEN“ IN DER ARCHE

Menschenverachtung im Amtsgericht Pforzheim allein schon durch das Verhalten der Zeugen zum Ausdruck gebracht

Heiderose Manthey spricht im Film zur offengelegten Diffamierung sogar während des Prozesses

2018-12-24

Die Leiterin der ARCHE, Heiderose Manthey, wurde von Martin Becker, einem der Müller in Weiler, wegen angelblicher „Beleidigung“ angezeigt. Manthey spricht nach dem Strafgerichtsprozess am Amtsgericht Pforzheim vor der Kamera. Als eine von kid – eke – pas betroffene Mutter kämpft sie seit über 20 Jahren gegen die „Mühle von Weiler“, in der sie sich selbst nach dem Raub ihrer Kinder und dem Pforzheimer Maulkorberlass befindet. Manthey durfte der Öffentlichkeit aufgrund eines Urteils, das die Täter schützte, nie sagen, worum es tatsächlich bei dem Raub ihrer Söhne und der anschließenden gewaltsamen Eltern-Kind-Entfremdung ging. Von daher machten sich unhaltbare Gerüchte wie ein unsichtbares vergiftetes Pilzgeflecht unter dem Boden der Gemeinde breit, versuchten das Ansehen der Pädagogin und Freien Journalisten in weiten Teilen der Bevölkerung zu zerstören.

.
Keltern-Weiler. Heiderose Manthey ist Mutter zweier Söhne. Nach der gewaltsamen Trennung, herbeigeführt durch den Familienclan des Vaters der Söhne, erlebt sie an ihrem Wohnort und an ihrem Arbeitsplatz Schikane, Verleumdung und Ausgrenzung.

Erst ca. dreizehn Jahre nach vorausgegangenen unzähligen Gerichtsprozessen, gespickt mit Lügen durch Polizei, gravierenden Fehlern bei Staatsanwaltschaft und folgeschweren Fehlurteilen bei den Gerichten, hat sie die Kraft gegen die Machenschaften an ihrem Wohnort vorzugehen. Sie beginnt zu plakatieren, was geschehen ist und was weltweit bei kid – eke – pas geschieht. Diese Plakate sind aber der Verwüstung durch bestimmte „Kräfte“ ausgesetzt. Die Pädagogin, ihr Haus, ihr Auto und ihr direktes Umfeld unterliegen vielen zerstörerischen Angriffen.

Als Manthey zu den ganzen Vorgängen, die um sie herum passieren, ausgelöst durch den Raub Ihrer Kinder und die schicksalsschwere Verleumdung durch die Gesellschaft auf dem Höhepunkt angelangt und offengelegt sind, schlägt sie ein Plakat an, das die gesamten Vorgänge auf den Punkt bringt mit den Worten „In der Mühle von Weiler herrscht eine verlogene Drecksau !!!“.

Dieses Plakat (ein Remade) wurde von Polizeikommissar Maximilian Ott am Hellblauen Häuschen abgerissen. Ott sagte mehrfach, dass dies eine Beleidigung für „einen“ Müller sei.

.
Dieses Plakat nimmt ein sich hervortun wollender Müller, von denen der Ort gleich auch noch mehrere hat, zum Anlass, eine Richterin fragen zu müssen, ob er denn auf dem Plakat gemeint sei. Dieser Müller zeigte also just zu diesem Zwecke die Pädagogin und Freie Journalistin an, weil er sich „angesprochen“ gefühlt habe. Es kommt zu einem Strafprozess, bei dem die Zeugen ihre Zugehörigkeit zur „Mühle von Weiler“ in gravierender und erschreckender Weise offenbaren: Man sagt nichts, was man weiß, kolportiert aber hinter vorgehaltener Hand, das, was man weiß.

Unausgesprochener Rufmord beherrscht selbst den Gerichtssaal.

Die Zeugen verweigern schließlich das Beantworten der Fragen des Verteidigers.

Manthey ist ihr eigener Verteidiger.

Zum Film

ARCHE: Manthey kickt Strafprozess

Lesen Sie zu den Vorgängen der Verleumdung im Dorf und vor Gericht den Artikel

Manthey kickt Strafprozess – Aufgedeckt: Schikane vor Ort, ausagiert an einer sorgeberechtigten Mutter

oder

Jetzt befinden sich die Gegner der Leiterin der ARCHE „In der Mühle von Weiler“

Dem laut Aussagen des Zeugen „einzigen aktiven“ (von daher müsse er ja auf dem Plakat gemeint sein, so Martin Becker)  Müller in Weiler, stellte Manthey als Verteidigerin gleich zu Beginn der Zeugenvernehmung die Frage, ob sie den Zeugen duzen solle, weil man sich ja kenne, oder ob sie ihn mit „Sie“ ansprechen solle. Das letztere, sagte Becker, das wäre angebracht. Sowohl Becker, laut eigener Aussage Mitglied des Kirchengemeinderats in Weiler, als auch der Zeuge Klüssendorf wurden vor Gericht zu keinem Vorgang konkret, sie zeigten aber mit ihrem Verhalten klar auf, dass es in Weiler Gerüchte gibt, die keiner der Prozessbeteiligten aussprechen wollte.

Becker gab sogar vor Gericht an, nur als Müller, nicht aber als Kirchengemeinderat hier zu sein. Das Christsein kann demnach von Christen aus- und eingeschaltet werden, und zwar so, wie es gerade nutzt und einem  Geschäftsmann dient.

Abspaltung des Kirchenmanns Becker von den 10 Geboten

Mit diesem Satz spaltet sich Becker von den Geboten seiner Kirche ab. Das erste Gebot „Ich bin der Herr, dein Gott. Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.“ opfert er dem Götzen Geschäft und Geld. Er drängt während des Gerichtsprozesses immer wieder heim zu dürfen, denn er habe einen Betrieb. So verhält er sich, obwohl er es in seiner Person war, der die Anzeige gegen die Leiterin der ARCHE erstattet hat.

Und just mit ihrem Verhalten bestätigten die Zeugen Becker und Klüsendorf dann auch noch die Existenz der „Mühle von Weiler“, in der Manthey seit über 20 Jahren in der Gemeinde, einem kleinen beschaulichen Ort, steckt. Rufmord und Denunziation ohne den ernsthaften Willen zur Aufklärung beherrschten auch den Gerichtssaal.

Weil die Zeugen „damit“ nichts zu tun haben wollen, läuft die Rufmordkampagne um Manthey weiter, durch die ihr der Zugang zu ihren Kindern unmöglich gemacht wurde.

Wann ist die Denunziantin vor Gericht ?

Eine Nachbarin, Frau Annerose Schroth, hatte Martin Becker auf das Plakat aufmerksam gemacht. Sie wurde bislang noch nicht vor Gericht zitiert.

Manthey kickt Strafprozess

Aufgedeckt: Schikane vor Ort, ausagiert an einer sorgeberechtigten Mutter

Jetzt befinden sich die Gegner der Leiterin der ARCHE „In der Mühle von Weiler“

2018-12-21

Strafgerichtsprozess gegen Heiderose Manthey am 10. Dezember 2018 am Amtsgericht in Pforzheim. Die Leiterin der ARCHE, Pädagogin und Journalistin wurde angezeigt wegen Anbringen des Plakates: „In der Mühle von Weiler herrscht eine verlogene Drecksau !!!“ Das Plakat solle eine Beleidigung für einen Müller darstellen. Manthey verteidigt sich selbst. Foto: Volker Hoffmann, Journalist.

.
Pforzheim/Rastatt/Gießen. Die Pädagogin und Freie Journalistin Heiderose Manthey erlebt im Jahr 1997 den Raub ihrer Kinder, vorgenommen durch den Familienclan des Vaters ihrer Söhne.

Am Wohnort und am Arbeitsplatz ist die sorgeberechtigte Mutter Hetze und Hass, Rufmord und Verfolgung durch weite Teile der Bevölkerung ausgeliefert. Über 30 Gerichtsprozesse und Verfahren, schwerwiegende Falschaussagen von Seiten der Staatsanwaltschaft und der Polizei und bis zum heutigen Tage polizeiliche Verfolgung prägen ihren Lebensalltag.

Manthey wehrt sich gegen Denunziation

Dagegen setzt sich Manthey zur Wehr. Auch mit Strafanträgen. Jedoch gelangten ihre Strafanträge bislang nicht zum Gericht, wohl aber die der Hetzer, Ignoranten und Hasser. Die Staatsanwaltschaften stellten die Strafanträge der kid – eke – pas¹ – Mutter ein, wiesen zurück.

Dieses Plakat (ein Remade) wurde von Polizeikommissar Maximilian Ott am Hellblauen Häuschen abgerissen. Ott sagte mehrfach, dass dies eine Beleidigung für „einen“ Müller sei. Foto: Volker Hoffmann, Journalist.

Manthey veröffentlicht ein Plakat, das die Schärfe dieser ganzen Vorgänge ausdrückt.

Aber was passiert ?

Am 10. Dezember 2018 trifft die Angeklagte nach 21 Jahren zum ersten Mal auf eine Richterin, die den kid – eke – pas – Fall zwar nicht in seiner Gesamtheit, aber in seiner Wirkung auf die Betroffene einzuschätzen weiß.

Lesen Sie hier, wie die „Zeugen“ einer angeblichen Beleidigung eines „Müllers“, hervorgegangen als Martin Becker, die „Zeugen“ Gunnar Klüssendorf, Polizeikommissar Maximilian Ott und Melderin Annerose Schroth einen (Lern-)Prozess für sich selbst initiieren.

Das Video-Interview von Heiderose Manthey aus dem Amtsgericht Pforzheim heraus werden wir morgen veröffentlichen.

Landgericht Gießen beschlagnahmt Kameras von Journalisten: Dr. Christidis zu gefährlich ?

Stress durch Justiz, weil Christidis nach Feststellen von Rechtsbrüchen Schadenersatzansprüche und Schmerzensgeld fordert ?

2018-12-18 .

Entsetzt über Zensur: Journalist und Kameramann Claus Overhoff mit dem Dokument, dass sein Arbeitsmaterial durch das OLG Gießen beschlagnahmt wurde. Fotos: Volker Hoffmann.

.
Gießen/Hessen.
Am 05.12.2018 sollte um 10.30 Uhr vor dem Landgericht Gießen über die Klage der Psychologin Dr. Andrea Christidis gegen die Stadt und den Landkreis Gießen verhandelt werden. Die Verwaltungsfachwirtin Frau Iris Manthey (heute stellvertretende Leiterin des Jugendamts Gießen) hatte ab 2010 (damals Vormündin der Stadt Gießen) falsche Angaben über Dr. Christidis aufgestöbert, die in Behörden lagerten; sie hat sie rechtswidrig übernommen, gespeichert, verarbeitet und z. B. an den Landkreis Gießen übermittelt.

Archivfoto: Dr. Andrea Christidis und Rechtsanwalt Manfred Müller – geschockt von dem Vorfall am Landgericht in Gießen.

Das Oberverwaltungsgericht Kassel hatte bereits 2015 die Rechtsbrüche festgestellt, nun ging es um die Feststellung der Schadenshöhe und der damit verbundenen Ansprüche von Dr. Christidis auf Schadensersatz und Schmerzensgeld.

Vom Heckmeck zum Rausschmiss – aus Angst vor der Presse ?

Das Oberverwaltungsgericht Kassel hatte bereits 2015 die Rechtsbrüche festgestellt, nun ging es um die Feststellung der Schadenshöhe und der damit verbundenen Ansprüche von Dr. Christidis auf Schadensersatz und Schmerzensgeld.

Das Verfahren wurde erst gar nicht eröffnet. Drei erschienene Presseleute und ein Praktikant des TV-Journalistenbüros, die allesamt Akkreditierung beantragt hatten, filmten im Prozesssaal und zwar nach den Vorgaben einer wegweisenden Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes. Das störte zunächst den Prozessbevollmächtigten der Stadt, Rechtsanwalt (RA) Pflästerer, der sich sogar anmaßte, sich auf ein Drehverbot zu berufen. (In der Tat war den aus BaWü stammenden Journalisten einen Tag zuvor die Drehgen­ehmigung im Gerichtsgebäude verwehrt worden. Das konnte jedoch der privatwirtschaftlich tätige Jurist nicht wissen (gesetzkonformes Gebaren des hessischen Gerichts voraus­ge­setzt). Der eher zurückhaltende Bevollmächtigte des Landkreises, RA Loubal, dagegen, zog es vor, wortlos den Saal zu verlassen und die Wachleute zu rufen. Denn das Geschehen war vorerst sich selbst überlassen worden: Auch um 10:35 Uhr gab es weit und breit im voll besetzten Gerichtsgebäude keine Spur von einem Richter, der bereit wäre, das Verfahren um Rechtsbrüche der Stadt und des Landkreises Gießen sein eigenes zu nennen.

Lesen Sie hier weiter, welche Instanzen die Whistleblowerin durchkämpfen muss, um endlich den Filz aufzudecken, der ihr das Leben zur Hölle machte.

Hier geht es zu den Dokumenten.

Zu den Filmen, die den Rausschmiss der Presse dokumentieren, klicken sie bitte hier.

Ein Adventsgruß an uns alle !

Jetzt fängt die „Heilige Zeit der Tränen und der Sehnsucht“ wieder verstärkt an ! Haltet durch !

Dieser Film entstand vor zwei Jahren in Karlsruhe vor dem Bundesverfassungsgericht

2018-12-02

Entsorgter Vater im Interview mit Heiderose Manthey. Rechts Franzjörg Krieg, Erster Vorstandsvorsitzender des VAfK Karlsruhe.

.
Rastatt/Weiler. Kindesraub und Menschenrechtsverbrechen „In der deutschen Familienjustiz werden durch den willkürgesteuerten und geradezu paradox praktizierten Missbrauch des (nicht definierten) Begriffs ‚Kindswohl‘ Kinderseelen zerstört. Dieses Verbrechen geschieht durch Entfremdung des Kindes von einem Elternteil – in der Regel von seinem Vater. Ca. 10% Mütter sind betroffen. Dabei ist das Grundmuster dieses Menschenrechtsverbrechens immer das Gleiche von Flensburg bis Berchtesgaden und im deutschsprachigen Ausland.

Das Menschenrechtsverbrechen kid – eke – pas bedient einen Milliardenmarkt

Um diesen kriminellen Kindesraub herum hat sich ein Milliardenmarkt breit gemacht aus pseudowissenschaftlichen GutachterInnen mit monopolartiger Stellung, psychologisch schlecht bzw. gar nicht ausgebildeten JuristInnen in der Funktion als RichterInnen, VerfahrenspflegerInnen, UmgangsbegleiterInnen, JugendämtlerInnen und und und. Prozessmittel auf dem Weg zur Entfremdung sind Verfahrensverschlepperei über Jahre hinweg, Kriminalisierung von Eltern und Großeltern, willkürliche Umgangsausschlüsse, zwangsbegleitete Umgänge mit Aufzeichnungsverbot (gegen Bezahlung) und anschließender Protokollmanipulation, Zwangsbegutachtungen ohne erkennbare Indikation, Drohungen, Verleumdungen, falsche Anschuldigungen usw.

.
.
Recht auf Familienleben ausgelöscht

Kollateralziele in diesem Entfremdungsprozess sind neben dem Kindesraub die physische, psychische und sozial-finanzielle Vernichtung des Elternteils, um den Profiteuren dieses Systems das Einkommen zu sichern. Dabei werden Grund- und Menschenrechte sowohl des Kindes als auch die des Entsorgten Elternteils massivst verletzt z.B. das Recht auf Familienleben. Bis dies höchstrichterlich in einem letztinstanzlichen Urteil durch den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte endlich festgestellt wird, dauert es ca. 10 Jahre und ist finanziell ein ruinöses Unterfangen. Bis dahin sind Kind, Eltern und Großeltern kaputt gemacht. AmtsrichterInnen im deutschen Familiengerichtssaal setzen sich rechtsbeugend über EGMR-Urteile aus Straßburg in ‚richterlicher Unabhängigkeit‘ sanktionslos hinweg.“

Bernd Kuppinger, pap-a-ttack, Mitinitiator der Aktion und zweimal erfolgreich beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte gegen Deutschland wegen Grund- und Menschenrechtsverletzungen in der deutschen Familienrechtspraxis.

GEKREUZIGTE VÄTER … oder die Melktiere der Justiz

Dieser Film entstand in Kooperation mit Volker Hoffmann von Video- und Audiotechnik in Rastatt und der Leiterin der ARCHE, Heiderose Manthey, Pädagogin, Freie Journalistin, Vernetzerin der weltweiten Organisationen zur Überwindung von kid – eke – pas und Herausgeberin von ARCHE VIVA Youtube und dem Online-Magazin ARCHEVIVA.

UNTERSTÜTZEN SIE UNSERE ARBEIT DURCH EINE SPENDE auf das Konto des ARCHE e.V. Stichwort: VIDEOFILM bei der Volksbank Wilferdingen-Keltern BIC GENO DE 61 WIR IBAN DE 51 666 923 00 00 18 68 68 05.

Text ins Französische übertragen von unserem Kollegen Olivier Renault.

Europäisches Parlament: ENTSCHLIESSUNGSANTRAG zu Deutschen Jugendämtern

Cecilia Wikström im Namen des Petitionsausschusses zu der Rolle des deutschen Jugendamts in grenzüberschreitenden Familienstreitigkeiten

ARCHE war bei den Vorträgen der Petenten vor Ort !

2018-11-30

Cecilia Wikström (rechts) im Petitionsausschuss des Europäischen Parlaments. Foto: Heiderose Manthey.

.
Brüssel. Cecilia Wikström, die schwedische Politikerin der Liberalerna und Mitglied des Europäischen Parlaments, bezieht im Namen des Petitionsausschusses Position zu den Ausschreitungen des Deutschen Jugendamtes.

Wörtlich: „Cecilia Wikström im Namen des Petitionsausschusses 14.11.2018 – eingereicht im Anschluss an eine Erklärung der Kommission gemäß Artikel 123 Absatz 2 der Geschäftsordnung zu der Rolle des deutschen Jugendamts in grenzüberschreitenden Familienstreitigkeiten (2018/2856(RSP)üä“

Vorsitzende des Petitionsausschusses. Cecilia Wikström. Foto: Heiderose Manthey.

Diskriminierung durch das Deutsche Jugendamt

Das Europäische Parlament stützt sich in seinem Papier auf Artikel 227 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV), auf Artikel 81 Absatz 3 AEUV, auf Artikel 3 Absatz 3 des Vertrags über die Europäische Union, unter Hinweis auf die Charta der Grundrechte der Europäischen Union, insbesondere Artikel 24, unter Hinweis auf Artikel 8 und Artikel 20 des Übereinkommens der Vereinten Nationen über die Rechte des Kindes, in denen die Verpflichtung der Staaten hervorgehoben wird, die Identität des Kindes, einschließlich seiner Familienbeziehungen, zu schützen; unter Hinweis auf das Wiener Übereinkommen, auf das Haager Übereinkommen etc. und zieht in Erwägung,

  • dass seit über 10 Jahren beim Petitionsausschuss zahlreiche Petitionen eingegangen sind, in denen eine sehr große Zahl nichtdeutscher Elternteile systematische Diskriminierung und willkürliche Maßnahmen des deutschen Jugendamtes gegen sie beklagen in grenzüberschreitenden Familienstreitigkeiten, an denen Kinder beteiligt sind, und die unter anderem Fragen der elterlichen Verantwortung und des Sorgerechts für Kinder betreffen;
    .
  • dass das Jugendamt im deutschen Familienrecht eine zentrale Rolle spielt, da es bei allen Familienstreitigkeiten, an denen Kinder beteiligt sind, eine der Parteien ist;
    .
  • dass das Jugendamt bei Familienstreitigkeiten, an denen Kinder beteiligt sind, eine Empfehlung an die Richter abgibt, die praktisch verbindlich ist, und vorübergehende Maßnahmen wie die Beistandschaft ergreifen kann, die nicht angefochten werden können; etc.
    .
  • dass aus Artikel 24 der Charta der Grundrechte der EU hervorgeht, dass jedes Kind Anspruch auf regelmäßige persönliche Beziehungen und direkte Kontakte zu beiden Elternteilen hat, die ihr Recht auf Freizügigkeit ausüben, es sei denn, dies steht dem Wohl des Kindes entgegen;

ARCHE: Kriminelle Vorgänge nicht nur bei binationale Ehen ! Auch nationale Ehen sind hoch betroffen durch die Deutsche Justiz und durch Deutsche Jugendämter !

Führt Interviews im Europäischen Parlament: Heiderose Manthey. Kindesmissbrauch durch Kinderraub – Eltern-Kind-Entfremdung – Parental Alienation Syndrome. Wohin werden geraubte Kinder gebracht ? Wer wacht übe sie ? Wie und wo werden sie missbraucht ?

Der Petitionsausschuss stellt damit mit großer Besorgnis fest, dass die Probleme im Zusammenhang mit dem deutschen Familienrecht, einschließlich der umstrittenen Rolle des Jugendamtes, die in Petitionen nichtdeutscher Elternteile angeprangert wurden, weiterhin ungelöst bleiben; betont, dass der Petitionsausschuss ständig Petitionen von nichtdeutschen Elternteilen erhält, in denen über schwerwiegende Diskriminierung aufgrund der von den zuständigen deutschen Behörden konkret angewandten Verfahren und Vorgehensweisen bei grenzüberschreitenden Familienstreitigkeiten, an denen Kinder beteiligt sind, berichtet wird;

18. hält eine enge Zusammenarbeit und eine effiziente Kommunikation zwischen den verschiedenen an Fürsorgeverfahren beteiligten nationalen und lokalen Behörden, von den Sozialdiensten bis hin zu den Gerichts- und Zentralbehörden, für sehr wichtig;

24. bekräftigt seine Forderung an die Kommission und die Mitgliedstaaten, die Einrichtung einer Plattform zur Unterstützung von EU-Ausländern in Familienverfahren mitzufinanzieren und zu fördern;

27. beauftragt seinen Präsidenten, diese Entschließung dem Rat und der Kommission sowie den Regierungen und Parlamenten der Mitgliedstaaten zu übermitteln.

Lesen Sie hier den gesamten Text.

Englische Version

Wenn das Jugendamt eure Familie zerstört – Interview mit Horst Weiberg

Verhängnis eines Vaters – Maulkorb wegen Suche nach seiner Tochter

Hart zurückerkämpft: Nach sechseinhalb Jahren darf Weiberg wieder die Wahrheit sagen

2018-11-27

Die Justiz in Deutschland kennt weder Scham noch Schande. Horst Weiberg wurde über sechseinhalb Jahre ein Maulkorb verpasst – auf der Suche nach seiner Tochter. Jetzt ist die Beziehung tot !

.
Salzbergen. Die von ihm getrennt lebende Mutter seiner Tochter erlitt einen lebensgefährlichen Schlaganfall. Horst Weiberg nahm die Mutter bei sich auf, pflegte sie, kümmerte sich liebevoll um seine Tochter. Das Jugendamt zerschlug jäh die Vater-Tochter Bindung mit unfassbaren Lügen und verklagte Weiberg über Jahre auf Millionen, dass er diese Lügen nicht äußern darf.

Während dieser Zeit äußerte die Tochter Suizidgedanken

Horst Weiberg. Kämpft. Bekämpft aus eigener Kraft Gerichte, aktiviert Medien und verbliebene Freunde.

Die Bindung zwischen Vater und Tochter ist in der Zwischenzeit zerschlagen. Das Jugendamt und der freie Träger kleiner Muck e.V. haben die Prozesse vor dem Oberlandesgericht Bonn verloren.

Und seine erlittenen Strapazen ? „Gefühlt“, sagt Weiberg, „ging es um Leben oder Tod. Die ganzen Summen hätte ich nicht mehr bezahlen können. Sie gingen an meine Existenzgrundlage.“

Die 18jährige Tochter sei jetzt bei der schwerkranken Mutter. Die Tochter habe sich nie mehr gemeldet. Der Vater hat es auch schon lange nicht mehr versucht. Resignation hat sich ausgebreitet.

„Meine Lebenskraft und Lebensfreude ist stark gesunken“, so der Kämpfer gegen kid – eke – pas. Sein Beruf sei noch ein relativer Ausgleich zu der erlebten Folter. Aus seinem Beruf, aus seinem Innern und aus den Menschen rund herum, mit denen er sich gut versteht, schöpft Weiberg gerade noch die Kraft, um einigermaßen überleben zu können.

Ihm wurde mit seiner Tochter sein Ein und Alles genommen !

Insgesamt 15 Verfahren – vertreten durch drei Anwälte hat er in den letzten Jahren überstehen müssen. Der ihm empfohlene Dr. Severin Müller-Riemenschneider aus der Media Kanzlei in Frankfurt hat schlussendlich alles gewonnen !

Alles ?  Und was ist aus Weibergs Lebensinhalt geworden ?

Nehmen Sie sich Zeit für dieses Interview !

Wenn das Jugendamt eure Familie zerstört – Interview mit Horst Weiberg

ARCHE: Der Fall von Weiberg ist beileibe keine Seltenheit. ARCHE verfolgt viele Hunderte von Fällen, u.a. einen kid – eke – pas – Fall, der seit 21 Jahren andauert und immer noch vor deutschen Gerichten verhandelt wird. In diesem Fall dauert der verhängte Maulkorb schon 15 Jahre an, weil der Betroffene die Wahrheit sagte !

Gewinner ? Die Geldbeutel der daran verdienenden Juristen, deren Ego und die Helferindustrie.

ALARM: Anzahl transsexueller Kinder drastisch gestiegen

Ausgeschlachtet bis zum Letzten: Der Sexuelle Körper und der staatlich angeordnete Zwang zur Lehre „Offenbarung von Sexualpraktiken“ für unsere Kinder

Geschlechtsidentitätsstörung zwischen 2009 und 2018 von rund 100 Kindern und Jugendlichen auf 2.500 gewachsen

2018-11-24

Bioethikerin und Juristin Dr. Stephanie Merckens brachte es in Frankfurt auf den Punkt: Mittels Schaubild erstellte sie eine Auflistung der Entstehungsmöglichkeiten eines Kindes. Versteht sich „Sexuelle Vielfalt“ schlussendlich als Egotrip, den Kinderwunsch eines Menschen oder Paares oder gleich mehrerer Personen auf Biegen und Brechen – schlussendlich gelöst über einen dicken Geldbeutel bzw. über die auf uns alle umgelegten Leistungen der „Krankenkassen“ – zu verwirklichen ? Ware Kind. Öffnung der Ehe = Folgen für alle.

.
Berlin.“Ärzte und Psychologen registrieren mehr Fälle von Kindern und Jugendlichen, die sich fremd in ihrem Körper fühlen und ihr Geburtsgeschlecht ändern wollen. Die Behandlungszahlen hätten sich allein in der Münchner Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie seit 2013 verfünffacht; ähnliche Steigerungsraten verzeichneten die Spezialambulanzen in Hamburg, Berlin und Frankfurt, berichtet die Zeit.

Dr. Stephanie Merckens. Bioethikerin und Juristin. Erstellt die Schautafel der „Sexuellen Vielfalt“ – Die staatliche Zwangsindoktrination und zu frühe Konfrontation mit den Sexualpraktiken außerhalb des Geborgenheit gebenden Familienkreises hat Folgen für unsere Kinder. Foto: Heiderose Manthey

Mitunter outeten sich an einzelnen Schulen oder Orten direkt mehrere Jugendliche gleichzeitig als Transgender. „Das widerspricht jeder medizinischen Wahrscheinlichkeit. Es muss da andere Gründe geben“, vermutet der Kinder- und Jugendpsychiater Alexander Korte in der Wochenzeitung.

Anders als bei Erwachsenen, wo die Geschlechtsangleichung von Mann zu Frau häufiger vorkomme, sei das Verhältnis bei Jugendlichen umgekehrt. „Wir behandeln mittlerweile zwischen siebzig und achtzig Prozent Transjungen, also als Mädchen geborene Jugendliche“, sagte Saskia Fahrenkrug, die Leiterin der Spezialambulanz am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf.

Spezialisten beobachten den Trend der Zeit zufolge weltweit. So seien die wegen einer Geschlechtsidentitätsstörung behandelten Kinder und Jugendliche im „Gender Identity Development Service“ der Londoner Tavistock-Klinik zwischen 2009 und 2018 von rund 100 auf 2.500 gewachsen. © may/EB/aerzteblatt.de“

Lesen Sie auch

„Öffnung“ der Ehe für alle – eine langfristig geplante Zerstörung der Kinder ?

INTERNATIONALE BIKERDEMO 2019

Otto Höfler plant die dritte Neuauflage in Mannheim

Für die Rechte der Kinder: Neue Städte und neue BIKER-CLUBS gewinnen – WELTWEIT

2018-09-06

Mach‘ mit ! Sprich‘ Biker an ! Komm‘ und sei dabei !

Mach‘ mit ! Sprich‘ Biker an ! Komm‘ und sei dabei !.Hauptorganisator Otto Höfler macht einen Aufruf Hauptorganisator Otto Höfler macht einen Aufruf 

.
Hauptorganisator Otto Höfler macht einen Aufruf

Otto Höfler.

Otto Höfler.

.
Organisiert Euch jetzt schon für die BIKERDEMO 2019.

Vorläufiger Sammelplatz ist die  Facebook-Gruppe

Biker kämpfen für das Wohl aller Kinder.

.
Rückblick zur BIKERDEMO 2017

Rückblick zur BIKERDEMO 2018

Unser Motto

„Allen Kindern beide Eltern. Und Großeltern. Und Geschwister. Und Familie. Und ein glückliches Leben in ihrer Heimat ! … dafür haben die Regierungen zu sorgen und nicht für Gewalt, Macht und Krieg !

BIKER FÜR DIE RECHTE DER KINDER !!!“
(Heiderose Manthey)

Hier geht es zur offiziellen Website.

URTEIL: Lockerung des Medienverbots beim Bundesgerichtshof

Ton- und Fernseh-Rundfunkaufnahmen sowie Ton- und Filmaufnahmen in besonderen Fällen zugelassen bei Verkündung von Entscheidungen des BGH

2018-09-03

Erneute Lockerung des bisherigen Verbots von Ton- und Filmaufnahmen in den Hauptverhandlungen.

Ein erster Schritt. Bundesgerichtshof lockert Medienverbot in Gerichtsverfahren. Wann kommt die Digitale Prozessbeobachtung ?

.

De Jure: Das „Gesetz zur Erweiterung der Medienöffentlichkeit in Gerichtsverfahren und zur Verbesserung der Kommunikationshilfen für Menschen mit Sprach- und Hörbehinderungen (Gesetz über die Erweiterung der Medienöffentlichkeit in Gerichtsverfahren – EMöGG) vom 08.10.2017 lt. Bundesgesetzblatt Jahrgang 2017 Teil I Nr. 68, ausgegeben am 18.10.2017, Seite 3546 – Text siehe BGBl erfährt eine weitere Lockerung des bisherigen Ton- und Fernseh-Rundfunkaufnahmen-Verbots und des Verbots von Ton- und Filmaufnahmen zum Zwecke der öffentlichen Vorführung oder der Veröffentlichung ihres Inhalts.

Juris Bundesgerichtshof gibt bekannt:  ECLI:DE:B GH:2018:090518B1STR159.17.0

BUNDESGERICHTSHOF

BESCHLUSS

1 StR 159/17 vom 9. Mai 2018 in der Strafsache gegen … wegen … zu 1., 3., 4. und 5.: Beihilfe zur Steuerhinterziehung zu 2.: Steuerhinterziehung
Der 1. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat nach Anhörung des Generalbundesanwalts und der Beschwerdeführer am 9. Mai 2018 beschlossen:

Gemäß § 169 Abs. 3 Satz 1 GVG in der Fassung des Gesetzes über die Erweiterung der Medienöffentlichkeit in Gerichtsverfahren (EMöGG) vom 8. Oktober 2017 werden bei der Verkündung einer Entscheidung Ton- und Fernseh-Rundfunkaufnahmen sowie Ton- und Filmaufnahmen zum Zweck der öffentlichen Vorführung oder der Veröffentlichung ihres Inhalts unter folgenden Auflagen zugelassen:

1. Ton- und Fernseh-Rundfunkaufnahmen sowie Ton- und Filmaufnahmen zum Zwecke der öffentlichen Vorführung oder der Veröffentlichung ihres Inhalts von der Verlesung der Urteilsformel – Entscheidungstenor – (§§ 268 Abs. 2 Satz 1, 356 StPO) werden nicht zugelassen. Die entsprechenden Aufnahmen dürfen erst mit der Eröffnung der Urteilsgründe durch den Vorsitzenden (§§ 268 Abs. 2 Satz 1, 356 StPO) beginnen.

2. Zugelassen sind höchstens zwei TV-bzw. Filmkameras auf Stativen an festgelegten Plätzen im Sitzungssaal. Es sind geräuscharme Kameras zu verwenden.

3. Es wird ein Akkreditierungsverfahren, gegebenenfalls mit der Bildung von Medienpools, angeordnet. Das Verfahren wird durch die Pressestelle des Bundesgerichtshofs durchgeführt.

Es gelten die auf der Homepage des Bundesgerichtshofs veröffentlichten Akkreditierungsbedingungen.

4. Der Aufbau der Kameras ist spätestens 10 Minuten vor Beginn der Verkündung einer Entscheidung abzuschließen.

5. Während der Eröffnung der Urteilsgründe sind die Kameras an ihren Plätzen zu belassen. Soweit aus technischen Gründen eine fortwährende Bedienung der Kameras unabdingbar ist, darf je Kamera eine Person bei der Kamera verbleiben. Ein Hin- und Herlaufen dieser Person ist zu unterlassen.

6. Während der Eröffnung der Urteilsgründe sind die Kameras ausschließlich auf die Richterbank zu richten. Kameraschwenks sind nur innerhalb des Bereichs der Richterbank zulässig. Aufnahmen der Verfahrensbeteiligten und der Zuhörer sind nicht zugelassen.

7. Nach Ende der Eröffnung der Urteilsgründe sind die Kameras unverzüglich zu entfernen. Den Anweisungen des Gerichtspersonals (insbesondere Sitzungswachtmeister, Mitarbeiter der Pressestelle) ist Folge zu leisten.
Gründe:

I.

Nach § 169 Abs. 3 Satz 1 GVG kann das Gericht für die Verkündung von Entscheidungen in besonderen Fällen Ton- und Fernseh- Rundfunkaufnahmen sowie Ton- und Filmaufnahmen zum Zwecke der öffentlichen Vorführung oder der Veröffentlichung ihres Inhalts zulassen. Zur Wahrung schutzwürdiger Interessen der Beteiligten oder Dritter sowie eines ordnungsgemäßen Ablaufs des Verfahrens können die Aufnahmen oder deren Übertragung teilweise untersagt oder von der Einhaltung von Auflagen abhängig gemacht werden (§ 169 Abs. 3 Satz 2 GVG).

Die Entscheidung steht danach im Ermessen des Gerichts. Abzuwägen sind dabei das Informationsinteresse der Öffentlichkeit an dem gerichtlichen Verfahren und die schutzwürdigen Interessen der Beteiligten (vgl. BT-Drucks. 18/10144, S. 17). Die Abwägung und Ausübung des Ermessens führt vorliegend zu der im Tenor genannten Untersagung und den genannten Auflagen. Diese dienen dem Persönlichkeitsschutz der Angeklagten, um eine potentiell unbegrenzte Verbreitung der persönlichen Daten, insbesondere von deren Namen, durch die rundfunköffentliche Verkündung der Urteilsformel zu verhindern (vgl. BT-Drucks. 18/10144, S. 17). Denn – vorbehaltlich einer Endberatung der Sache durch den Senat – würde bei unterschiedlichen Entscheidungen über die Revisionen der Angeklagten eine Nennung ihrer Namen in der Urteilsformel (§§ 268 Abs. 2 Satz 1, 356 StPO) erforderlich. Dies wäre mit den Persönlichkeitsrechten der Angeklagten nicht zu vereinbaren.

Die Angeklagten und ihre Angehörigen würden – in unterschiedlicher Weise – durch die Gefahr der öffentlichen Verbreitung ihrer Namen in ihrem Persönlichkeitsrecht beeinträchtigt und haben daher einen Anspruch auf Untersagung der Aufnahme in dem genannten Umfang (vgl. BVerfG, Beschluss vom 9. September 2016 – 1 BvR 2022/16, NJW 2017, 798 Rn. 6 zu einem Anonymisierungsgebot für Aufnahmen („Verpixelungsanordnung“) durch eine sitzungspolizeiliche Anordnung). Die Angeklagten selbst oder ihre Familienangehörigen haben neue Beschäftigungsverhältnisse. Die inhaltliche Nähe dieser Beschäftigung zum vorliegenden Strafprozess kann erhebliche Beeinträchtigungen im beruflichen Fortkommen sowie Ansehen der Beteiligten hervorrufen. Dies wäre aufgrund der bereits lange zurück liegenden Taten aus dem Jahr 2009 und der eher am unteren Rand anzusiedelnden Strafen der Angeklagten und damit vor dem Hintergrund ihres Resozialisierungsinteresses sowie unter Berücksichtigung des Informationsinteresses der Öffentlichkeit nicht angemessen (vgl. BVerfG, Beschluss vom 19.Dezember 2007 – 1 BvR 620/07 , BVerfGE 119, 309 Rn. 35 zum Erlass sitzungspolizeilicher Anordnungen).

An den persönlichen Daten besteht – auch unter Berücksichtigung der bisherigen Medienberichterstattung – kein besonderes Interesse, da die Medienöffentlichkeit – soweit ersichtlich – über das Verfahren gegen die Angeklagten allein wegen der Vorgänge bei der D. Bank berichtet hat und die Angeklagten selbst dabei völlig im Hintergrund standen. Die in diesem Zusammenhang notwendigen Informationen für die Öffentlichkeit werden durch die Aufnahme der Eröffnung der Urteilsgründe durch den Vorsitzenden ausreichend gewährleistet.

Um eine Namensnennung der Angeklagten im Rahmen der Eröffnung der Urteilsgründe durch den Vorsitzenden (§§ 268 Abs. 2 Satz 1, 356 StPO) zu verhindern, wird diese in abstrakter Form unter den (damaligen) Funktionsbezeichnungen der Angeklagten oder anonymisiert mit deren bloßen Anfangsbuchstaben erfolgen.

II.

Foto-, Bild-, Fernseh- und Tonaufnahmen vor Beginn der Hauptverhandlung und außerhalb der Verkündung der Entscheidung bleiben unberührt und sind – vorbehaltlich einer anderweitigen sitzungspolizeilichen Anordnung zulässig.

Raum Jäger Bellay Bär Hohoff