Aufruf zum zivilen Ungehorsam

Wir müssen lernen kollektiv auszurasten

Ansprache an Betroffene

2018-10-31

von Hartmut Wolters

Hartmut Wolters. 1. Vorsitzender VAfK Köln e.V.

Hartmut Wolters. 1. Vorsitzender VAfK Köln e.V.

Köln. Das System bedient sich selber. Ob man es staatlich organisierten Kinderklau¹ nennt, Streitbewirtschaftungsindustrie oder einfach nur höflich „ekelhaft“ – was mit unseren Kindern passiert, hat längst die Grenzen des Erträglichen weit über die Grenzen des Weltraums und darüber hinaus verlassen. Die mit öffentlichen Ressourcen aufgebaute Infrastruktur der Beratungs-, Hilfen- und Interventionsstellen ist mittlerweile Lebensgrundlage für hundertausende Frauen und ein paar hundert Männer, die längst zur Elternzerrüttungsmaschinerie und Kinderklauindustrie pervertiert ist.

Ausgangssituation und Widerstand

Trennung, Scheidung und die Folgen – gerne wird hervorgehoben, es ginge um Verletzungen, die nicht aufgearbeitet sind. Da wird philosophiert und schwadroniert, dass Vater und Mutter die Eltern-Kind-Ebene verlassen und nur ihre Paarebene sehen, die ja durch die Trennung tatsächlich nicht mehr existiert. Es ist weder ekelhaft noch pervers, es ist Millionen Lichtjahre mehr als das, dass DIESELBEN Personen zunächst versuchen, die Mutter zu instrumentalisieren, Partei gegen den Vater zu ergreifen, und wenn diese das ablehnt, versuchen, dem Vater entsprechend einzuheizen. Erst wenn beide Elternteile der „Versuchung“ widerstehen, wird von ihnen abgelassen.

Oder eben auch nicht. Da gab es unlängst in unserer Beratung die kooperativen Eltern, deren Kind vom Einheizen der Professionen mürbe ist und psychiatrische Hilfe braucht. Die Kinder- und Jugendpsychiatrie, die ja zum zersetzenden System gehört, hilft nicht dem Kind, sondern drischt auf die Eltern ein, diese wollen das Kind aus der Hölle befreien und das Jugendamt antwortet mit einer Inobhutnahme.

Reelle Beispiele, die zum Kinderraub führten

Oder die kooperativen Eltern, deren Kind eine Unterleibsentzündung verschleppte …

Lesen Sie hier weiter.

Mein Herzschlag ist eine Zeitbombe

2018-10-28

ARCHE Broken Heart Johannes-Simon Falk-Gerrit Heiderose Manthey_12fb

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Eine kid – eke – pas Mutter sagt:

„Ich kann jeden Moment, an dem der Schmerz über den Raub meiner Söhne erneut losbricht, an einem Herzinfarkt sterben.
Die Justiz in Deutschland, die Täter und Mittäter fordern meinen Tod täglich.“

 

Historisches Urteil und harte Strafe: Diskreditierung eines Elternteils nach der Trennung

ARCHE fordert weitaus höhere Strafen und Haft gegen das Broken-Heart-Syndrome

TAZ berichtet: Wer den Ex-Partner diskreditiert, zahlt

2018-10-28
Mutter nach dem Raub ihrer Söhne. Der Schmerz vergeht nie. Konnte zum ersten Mal 16 Jahre nach dem Raub ihrer Kinder vor der Kamera sprechen.

Der Schmerz vergeht nie. Mutter zweier geraubter Söhne. Konnte zum ersten Mal 16 Jahre nach dem Raub ihrer Kinder vor der Kamera sprechen.

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Weiler. Zwar ist der Artikel „Urteil zum Umgang mit Kindern“ von Marlene Halser in der TAZ schon am
20.10.2016 erschienen, er ist aber aktuell wie nie zuvor, denn dort heißt es: „Wer den Ex-Partner diskreditiert, zahlt. Ist die Beziehung kaputt, werden die Kinder oft gegen den Ex-Partner aufgehetzt. In Italien wird das nun hart bestraft. Ein historisches Urteil.“ 

„Dreißigtausend Euro. So viel soll eine italienische Mutter zahlen, weil sie ihren Ex-Mann in Anwesenheit des gemeinsamen Sohnes ‚diskreditiert hat‘. Ein Zivilgericht in Rom fällte das entsprechende Urteil Anfang September. Jetzt wurde auch die Begründung des Urteils veröffentlicht.“

Annäherung des Kindes zum entfremdeten Elternteil verhindert

In der Begründung des Urteils steht: „Darin heißt es, die Mutter habe durch ihre Äußerungen versäumt, Vater und Sohn einander anzunähern und so verhindert, dass das Verhältnis des Sohnes zu seinen Eltern ein gesundes Gleichgewicht findet. Dafür bedürfe es beider Elternteile gleichermaßen, so das Gericht. Dies sei wichtig für das Heranwachsen des Kindes.

Der Beziehungsabbruch zwischen Kindern und Eltern oder einem Elternteil und Großeltern verursacht große Schmerzen, einem heftigen Liebeskummer gleich. An diesen Broken-Heart-Schmerzen können Menschen sterben.

Dauerschmerz: Broken-Heart-Syndrome kommt einem lebenslang andauernden Herzinfarkt gleich

TAZ definiert dieses Syndrom: „Es ist wie ein Herzinfarkt, ohne Arterienverkalkung. Liebeskummer führt zu Entzugserscheinungen, ähnlich wie das Absetzen harter Drogen.“

ARCHE fordert weitaus höhere Strafen und Haft gegen das Broken-Heart-Syndrome.

ARCHE Broken Heart Johannes-Simon Falk-Gerrit Heiderose Manthey_11ca ARCHE Broken Heart Johannes-Simon Falk-Gerrit Heiderose Manthey_11d

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Lesen Sie auch

Hebamme gequält – Kinderraub macht vor den Großeltern keinen Halt !

Den Kindern geht es nicht anders ! Sie leiden ihr Leben lang – meist versteckt, weil sie es nicht zeigen dürfen – an dem Broken-Heart-Syndrome.

Lesen Sie hierzu

Und: „Das Kind muss die Abstammung vom dämonisierten Elternteil irgendwann abspalten bis zur totalen Entfremdung“

Kriminalstatistik: Wenn Kinder ohne Vater aufwachsen

Aus vaterlosen Familien stammen

  • 63 % der jugendlichen Selbstmörder
  • 74 % der schwangeren Teenager
  • 90 % aller Ausreißer und obdachlosen Kinder
  • 70 % der Jugendlichen in staatlichen Einrichtungen
  • 85 % aller jugendlichen Häftlinge
  • 76 % aller Schulabbrecher
  • 75 % aller Heranwachsenden in Drogenentzugszentren
  • 88 % aller verhaltensgestörten Kinder und Jugendlichen.

Und wenn die Kinder ohne Mutter aufwachsen ? Welche Kriminalstatistiken haben wir dann ?

Leitbild für Keltern in allen Ortsteilen vorgestellt

Thema Natur, Boden, Luft und Wasser hatte größtes Gewicht

Hartnäckigkeit der Bürger wird sich auszahlen

2018-10-25

Prof. Rudolf Jourdan & André Ott, aktivster und unnachgiebigster Fragesteller zu der Verwirklichung des Leitbildes. Ott, früherer Gemeinderats-Kandidat von 'Wir in Keltern' macht sich sichtlich Sorgen um eine gesunde Zukunft für die Einwohner von Keltern. Foto und Text: Heiderose Manthey und FeM.

Prof. Rudolf Jourdan & André Ott, aktivster und unnachgiebigster Fragesteller zu der Verwirklichung des Leitbildes. Ott, früherer Gemeinderats-Kandidat von ‚Wir in Keltern‘ macht sich sichtlich Sorgen um eine gesunde Zukunft für die Einwohner von Keltern. Foto und Text: Heiderose Manthey und FeM.

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Keltern. Die Informationsveranstaltungen für die Werbung und Erwärmung der Kelterner Bürger für ein Kelterner Leitbild – eine Art Zukunftsprognose  der Entwicklung der Dörfer und deren Gestaltung nach dem Willen der Bürger – sind nun für die Teilorte Dietlingen, Weiler, Ellmendingen, Dietenhausen und zuletzt auch für Niebelsbach zu Ende gekommen. Insgesamt fiel die Beteiligung der Bürgerschaft in allen Ortsteilen sehr mäßig aus.

Keltern mit seinen insgesamt 9.161 Einwohner, Stand vom 30. September 2018, wies ein erstaunliches Bild an interessierten Bürgern auf: Je weniger Einwohner der Ort hatte, desto mehr Einwohner waren prozentual anwesend.

Zählt gerade mal Einwohner. Kelterns kleinster Teiort Dietenhausen. Hatte prozentual gesehen die größte Teilnehmeranzahl.

Kelterns kleinstes Dorf Dietenhausen. Zählt gerade mal knappe 400 Einwohner. Hatte aber prozentual gesehen die größte Teilnehmeranzahl !

So bestach das beschauliche und kleine Dietenhausen mit dem höchsten Anteil an Teilnehmern. Ausgehend von 395 Einwohnern waren im kleinsten Teilort etwa fünf Prozent Bürger (20) anwesend. In Ellmendingen mit seinen 2.506 Einwohnern waren es 1,6 Prozent (40). In Niebelsbach (987 Einwohner) 3,7 Prozent (37). Schlußlicht bildete der größte Teilort Kelterns mit seinen aktuellen 3.923 Einwohnern Dietlingen. Dort waren gerade einmal 0,8 Prozent anwesend (34). Weiler mit 1.350 Einwohnern wies 34 Zuhörer auf, also 2,5 Prozent.

Daraus zu schließen, dass gerade die kleinern Dörfer noch mehr Interesse an ihrem gemeinsamen Wohl hätten und die größeren Orte bereits urbanisiert seien, ist eine Vermutung, die durchaus angestellt werden darf.

Bei den Informationsveranstaltungen sollen auch wenige Gemeinderäte unter den Zuhörern in den verschiedenen Teilorten gewesen sein. Leider wurden diese nicht vorgestellt und Bewohner mit weniger kommunalpolitischer Erfahrung hätten diese auch unter den Anwesenden nicht ausmachen können.

Rückblick

Die Gemeinde Keltern hat mit ihren fünf Orten Dietenhausen, Dietlingen, Ellmendingen, Niebelsbach und Weiler eine Gemarkungsfläche von 2984 ha. Aus einer sich vorwiegend selbst versorgenden und naturbelassenen Ansiedlung einzelner autarker Dörfer wurde in den letzten Jahrzehnten eine stark ausgedehnte Wohngemeinde und mit zunehmender Bereitstellung von Gewerbegebieten eine mit Industrie und Handwerk ausgestattete Gemeinde.

Waren noch vor 50 – 70 Jahren Jahren und vor der Gemeindereform in den 70er Jahren und dem „Zwang“szusammenschluss der fünf Dörfer zu einer Großkommune die Tätigkeiten der Selbstversorgung an Lebensmitteln auf vielen Schultern und Nebenerwerbslandwirten verteilt, so werden die landwirtschaftlichen Nutzflächen von immer weniger Vollerwerbslandwirten mit großen Maschinen betrieben, die den Boden stark verdichten. Nur wenige Landwirte betreiben einen Hofabverkauf. Inwieweit die landwirtschaftichen Betriebe bereits auf Biologische Bewirtschaftung übergegangen sind, bleibt zu erkunden.

Der Versuch durch gezielte Bebauungspläne den Zusammenbau der ehemals autonomen Dörfer Dietlingen und Ellmendingen zu einem flächendeckenden sich nicht mehr abgrenzen könnenden Konglomerat zu forcieren, ist unübersehbar.

Kelterns kleinstes Dorf Dietenhausen. Zählt gerade mal knappe 400 Einwohner. Hatte aber prozentual gesehen die größte Teilnehmeranzahl !
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Urteil über Familiengerichte: MANGELHAFT !

Ex-Familienrichter Jürgen Rudolph: „Es ist ganz einfach, einen Elternteil rauszukegeln“

Und: „Das Kind muss die Abstammung vom dämonisierten Elternteil irgendwann abspalten bis zur totalen Entfremdung“

2018-10-16

Jürgen Rudolph. Richter a.D.

Jürgen Rudolph. Richter a.D. Foto: Heiderose Manthey

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Berlin/DieWelt.de. „Urteile ohne fachliche Grundlage, ungeeignete Richter, personell überladene Verfahren: Der frühere Richter Jürgen Rudolph kritisiert die Praxis an deutschen Familiengerichten. Er verrät, welche Länder es besser machen. …

Leitbild für Keltern: Bochinger will Leitplanken !

Mäßige Beteiligung für die Zukunft von Weiler und Angst der Anwesenden, an die Wand gefahren zu werden

Thema Natur: Boden, Luft, Wasser hat Vorrang

2018-10-12

Professor Jourdan und Hauptamtsleiterin Karla Arp. Zielgerichtet. In folgeschwerer Position: Lassen Sie die Elfmeter der Bürger ins Tor ?

Prof. Rudolf Jourdan, Dozent für Wirtschaftswissenschaften und Marketing an der Fachhochschule Ludwigsburg, und Hauptamtsleiterin Karla Arp. Zielgerichtet. In folgeschwerer Position: Lassen Sie die Elfmeter der Bürger ins Tor ?

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Keltern-Weiler. Vor einer recht geringen Teilnehmerzahl begrüßte Bürgermeister Steffen Bochinger die Anwesenden – vorwiegend aus alten Weilermer kommunalpolitisch interessierten Urgesteinen bestehend. Hauptamtsleiterin Karla Arp unterstützte Kelterns Bürgermeister Steffen Bochinger und Professor Rudolf Jourdan von der Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen Ludwigsburg bei der Realisierung der Vision eines Leitbildes für die Gemeinde Keltern.

Zwei Gemeinderäte sollen auch unter den 29 Zuhörern gewesen sein. Die Hauptamtsleiterin gab ARCHE zu Beginn bekannt, dass selbst in Kelterns größtem Teilort Dietlingen auch „nur“ 34 Bürger anwesend gewesen seien. Aber immerhin !

Für die Zielrichtung der Gemeinde Keltern wäre indes der Schultes froh, wenn er von den Bürgern Leitplanken für die Zukunft bekäme, an die er sich dann auch in den nächsten zehn bis 15 Jahren halten wolle. Zum Beispiel wolle er wissen, ob er Keltern mehr als Wohnort oder Wirtschaftsstandort weiter ausbauen solle …

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Wichtige Information für alle kid – eke – pas – Opfer

Nachtrag zur RESOLUTION 09/15 ist raus

ARCHE arbeitet auf höchster Ebene weiter: UNO – Europäisches Parlament – Deutscher Bundestag – Generalstaatsanwaltschaft

2018-10-10

ARCHE kid - eke - pas RESOLUTION 09-15 Heiderose Manthey_02dd

Die RESOLUTION 09/15 wurde im Juli 2018 an die UNO, Hauptquartier New York, an das Europäische Parlament in Brüssel, an den Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz im Deutschen Bundestag in Berlin und an die Generalstaatsanwaltschaft Karlsruhe mit der Aufforderung zur Untersuchung eines antiquierten Systems im Trennungs- und Scheidungsfall übersandt.

 

Keltern-Weiler. „Kindesraub [nicht nur] in Deutschland – Eltern-Kind-Entfremdung – Parental Alienation Syndrome bzw. im Entführungs- und Verschleppungsfall Stockholm-Syndrom“ so lautet der Titel der 171 Seiten umfassenden RESOLUTION 09/15, den die Leiterin der ARCHE  mit dem Untertitel „Untersuchung eines 20 Jahre andauernden kid – eke – pas – Falles mit der Aufforderung um nachhaltige Änderung eines antiquierten Systems, weil zwangsläufig kriminell durch Mitwirken beteiligter Institutionen bei angeblichem ‚Familien’streit“ erstellt hat, um kid – eke – pas an einem reellen Fall auf Beweislage nachvollziehen zu können.

Als Nachtrag wurde am 10.10.2018 per Einschreiben mit Rückschein eine Beschwerde über die Zurückweisung einer Beschwerde von Seiten der Generalstaatsanwaltschaft Karlsruhe an die UNO, Hauptquartier New York, an den Petitionsausschuss des Europäischen Parlaments, an den Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz im Deutschen Bundestag und an die Generalstaatsanwaltschaft Karlsruhe verschickt.

ARCHE kid - eke - pas RESOLUTION 09-15 Heiderose Manthey_02c

kid – eke – pas überwinden … Wie ? GEMEINSAM !!!

Wörtlich heißt es im Anschreiben: Die hier vorliegende Beschwerde über die Nichtaufnahme der Strafverfolgung eines konkreten Menschenrechtsverbrechens durch die Generalstaatsanwaltschaft Karlsruhe (Deutschland), die im Zusammenhang mit kid – eke – pas¹ zu sehen ist, und die Nichtaufnahme der Strafverfolgung der zusätzlich auftretenden Straftaten durch die Generalstaatsanwaltschaft, die als Begleiterschei­nungen wie Verfolgung der Opfer durch Polizei und Gesellschaft nach erfolgtem Kinderraub und Eltern-Kind-Entfremdung mit einhergehendem Parental Alienation Syndrome bzw. Stockholm-Syndrom, einzuordnen sind – ist ein wichtiger Nachtrag zur vorliegenden RESOLUTION 2 C 209/15, eingegangen am 02. Juli 2018 beim Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz in Berlin, am 04. Juli beim Petitionsausschuss im Europäischen Parlament und am 10. Juli 2018 beim UNO-Hauptquartier in New York.“

Im Gegensatz zu der RESOLUTION 09/15 kann dieser Nachtrag in Bälde veröffentlicht werden, weil er keine privaten Dokumente und Beweismaterialien enthält.

Bleiben Sie dran !

Warum zerbrechen Familien und Beziehungen so häufig ?

Vererbte Narben – Generationsübergreifende Traumata: Auch die Kriegsenkel sind noch betroffen !

Im Film: „Die, die aufdecken, werden aus den Familien hinaus gebissen !“ – und auch aus dem Wohnort oder aus dem Arbeitsplatz, weiß die Leiterin der ARCHE zu berichten

2018-10-06

Kindheitstraumata verändern.

Plakat fotografiert von Heiderose Manthey im Europäischen Parlament in Brüssel. Hier: Kindheitstraumata verändern !

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ARTE TV.
„Familiengeheimnisse, frühe Prägungen von Angst und Gewalt, körperliche und seelische Traumata, familiärer Stress oder Druck und zementierte Glaubenssätze – all das wirkt sich nicht nur auf diejenigen aus, die es selbst erleiden, es kann sich sogar auf die nachfolgenden Generationen auswirken.

Diese entwickeln dann Symptome, als hätten sie das Leid der Eltern selbst erlebt.

Ein Vierjähriger wird von Sirenenalarm aus dem Schlaf gerissen. Die Eltern sind nicht da. Panisch verlässt er das Haus und flüchtet unter eine Brücke – und das mitten im Frieden. Seine Mutter kann sich das nicht anders erklären, als dass er ihre erlebte Angst vor Bomben im Krieg sozusagen mit der Muttermilch aufgesogen hat. Dabei wollten die Eltern ihre Kinder bewusst angstfrei erziehen. …“

Sehen Sie hier: ARTE TV 53 Min. Verfügbar von 22/09/2018 bis 21/10/2018

Lesen Sie auch:

Kindeswohl und Epigenetik

Gewalt in der Kindheit – allein ein Produkt der Eltern ?

Gewollte Blauäugigkeit beim Deutschen Juristinnenbund ?

Präsidentin des djb, Prof. Dr. Maria Wersig: „Die Elternverantwortung ist immer eine gemeinsame !“

ARCHE fordert konsequentes Durchsetzen der gemeinsamen Elternverantwortung durch die Gerichte ! Keinen Kinderraub mehr zulassen und produzieren !

2018-10-04

Sie wollen nicht sehen und verstehen, dass Kinder von ihren leiblichen Eltern getrennt werden - gerade durch Politik und Justiz. Zu den krankmachenden Faktoren siehe Analyse wissenschaftlicher Literatur.

Sie wollen nicht sehen und verstehen, dass Kinder von ihren leiblichen Eltern getrennt werden – gerade durch Politik und Justiz. Zu den krankmachenden Faktoren siehe Analyse wissenschaftlicher Literatur.

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Berlin/Deutscher Juristinnenbund e.V. PRESSEMITTEILUNG. ARCHE zweifelt den Willen der Verantwortungsträger an, den umfassenden Durchblick bei kid – eke – pas überhaupt haben zu wollen – sowohl bei Politik als auch bei der Justiz ! Der Juristinnenbund befasste sich kürzlich mit der „Eltern“verantwortung nach Trennung und Scheidung zum Auftakt des Deutschen Juristentags in Leipzig: Wechselmodell ist weder „Leitbild“ noch „geteilte Betreuung“. Wo bleibt die Verantwortung der Politiker und der Juristen, wenn ein Elternteil dem anderen den Zugang zu den Kindern vehement – und mit HIlfe der Justiz – sperrt ?

Anlässlich des 72. Deutschen Juristentages fordert der Deutsche Juristinnenbund e.V. (djb), die
Rahmenbedingungen gemeinsamer Elternverantwortung nach Trennung und Scheidung zu
verbessern. Die Verankerung eines bestimmten Betreuungsmodells als gesetzliches Leitbild
lehnt der Verband ab.

Der Deutsche Juristentag e.V. (djt) beschäftigt sich vom 26. bis 28. September 2018 in Leipzig
in der Abteilung Familienrecht mit Reformbedarf im Sorge-, Umgangs- und Unterhaltsrecht
bei gemeinsam getragener Elternverantwortung nach Trennung und Scheidung. Im Fokus
steht die Auseinandersetzung mit dem sogenannten Wechselmodell, also der Betreuung der
gemeinsamen Kinder – abwechselnd – durch beide Eltern nach Trennung und Scheidung.

Häufig wird in diesem Zusammenhang von „geteilter Betreuung“ gesprochen. Diese Formulierung sieht die Präsidentin des djb, Prof. Dr. Maria Wersig kritisch, da „die Elternverantwortung immer eine gemeinsame ist, das trennende Element der Begrifflichkeit führt hier in die Irre.“

Ausgangspunkt aller Überlegungen zum Sorge- und Umgangsrecht ist die im Grundgesetz verankerte Elternautono

mie, die den Eltern nicht nur Rechte gewährt, sondern ihnen auch Pflichten in Bezug auf die Pflege und Erziehung ihrer Kinder auferlegt. Solange das Kindeswohl nicht gefährdet ist, gestalten die Eltern die Pflege und Erziehung ihrer Kinder eigenverantwortlich.

Die Vorgabe eines bestimmten Betreuungsmodells ist daher verfassungsrechtlich bedenklich, wenn nicht gar ausgeschlossen. „Politischen Bestrebungen, das Wechselmodell als gesetzliches
Leitbild zu verankern, ist deshalb eine (deutliche) Absage zu erteilen.“, wie Prof. Dr. Maria
Wersig hervorhebt (siehe dazu PM 18-23 des djb). Der djb begrüßt die These aus dem Gutachten von Prof. Dr. Eva Schumann, wonach im Hinblick auf ein Betreuungsmodell kein gesetzliches Leitbild vorgegeben werden sollte.

Die rechtliche Absicherung unterschiedlicher Betreuungsformen bedarf keiner Festschreibung
eines „Leitbildes“, sondern eines Rahmens, der die (Grund-)Rechte aller Beteiligten im Blick
behält. Dies kann beispielsweise auch durch Elternvereinbarungen geschehen, deren Rahmen
der Gesetzgeber vorgeben kann und sollte.

Mit gesellschaftlichen Veränderungen hat sich auch der Lebenszuschnitt von Familien verändert.

Mit einem Wechselmodell oder auch einem erweiterten Umgang befassen sich Eltern
nach Trennung und Scheidung heutzutage verstärkt. Dabei entsteht nicht selten der Eindruck,
„das Wechselmodell als Betreuungsform diene vorrangig dem Bedürfnis der Eltern nach Teilhabe an ihren Kindern und nicht dem Kindeswohl“, so Prof. Dr. Maria Wersig ergänzend. Ob
die betroffenen Kinder zu einem ständigen Wechsel ihres Aufenthaltsortes bereit sind und die
Entscheidung ihrer Eltern dauerhaft mittragen ist ungewiss und abhängig vom Alter. Empirische
Untersuchungen fehlen.

Ein weiterer zentraler Punkt des djt ist – mit Bezug auf die gemeinsame Betreuung – der Änderungsbedarf im Kindesunterhalt. Hier warnt der djb vor vermeintlich einfachen Lösungen
wie beispielsweise schematischen Onlineberechnungen. Diese haben zwar einen gewissen
Charme, sind aber stets nur so gut wie ihr*e Verwender*innen bzw. die Programmierung und
mit vielen Unsicherheiten behaftet, insbesondere bei der Ermittlung des anrechenbaren Einkommens.

Die Realität ist im Fall von Trennung und Scheidung zudem häufig von dem Grundsatz beherrscht, dass eine*r betreut und keine*r zahlt. Die Betreuenden sind in der Regel noch immer die Frauen, der Kindesunterhalt wird nach empirischen Studien häufig nicht oder nicht in Höhe des Mindestunterhalts gezahlt. Insbesondere die Alleinerziehenden stehen dem Arbeitsmarkt nur eingeschränkt zur Verfügung, gehen überwiegend Teilzeitbeschäftigungen im Niedriglohnsektor nach und sind damit einem höheren Armutsrisiko ausgesetzt, nicht nur, aber auch im Alter. Der djb mahnt zur Besonnenheit bei Reformbestrebungen, um nicht die finanziellen „Lasten“ einseitig zu verteilen.

Ungelöst sind schließlich auch zahlreiche Fragen des Wechselmodells bei Bezug von Sozialleistungen.

Insbesondere in der Grundsicherung für Arbeitssuchende muss die Gesetzgebung eine realitätsnahe und handhabbare Lösung für getrenntlebende Familien finden. Der djb fordert daher seit Langem, einen Mehrbedarf für den Umgang von Kindern mit dem getrenntlebenden Elternteil im Existenzsicherungsrecht (SGB II, XII) einzuführen (siehe dazu PM 16-17 des djb zum Umgangsmehrbedarf). Dieser Zuschlag soll gewährleisten, dass das Existenzminimum der Kinder in beiden Elternhaushalten sichergestellt ist. Die aktuelle Rechtsprechung, wonach der Regelsatz des Kindes tageweise zwischen den Haushalten aufzuteilen ist, geht an der Lebensrealität von getrenntlebenden Familien vorbei, ignoriert deren spezifische Bedarfe und belastet zudem die Jobcenter unnötig mit hohem Verwaltungsaufwand. Gemeinsame Elternverantwortung darf kein Privileg „Besserverdienender“ sein und muss auch Eltern im ALGII-Bezug ermöglicht werden.

Deutscher Juristinnenbund e.V.
Vereinigung der Juristinnen, Volkswirtinnen und Betriebswirtinnen
Anklamer Straße 38 ● D-10115 Berlin
fon: +49 30 4432700 ● fax: +49 30 44327022 ● geschaeftsstelle[ät]djb.de

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Eltern-Kind-Entfremdung: Richter sind überfordert, können damit nicht umgehen

Der boykottierende Elternteil ist durch nichts zu erreichen, durch gar nichts

Endstation Familienrecht zeigt einen der bedeutendsten Beiträge zur „spaltenden und gespaltenen“ Rechtsprechung in Deutschland
Familienrichter Jürgen Rudolph, „Vater“ der Cochemer Praxis, über kindgerechte Sorgerechtsverfahren

„Niemand hat das Recht, nur zu gehorchen. Auch Richter nicht.“

Trennungsvater Online-Kongress 2018

Stephan Briel legt den ersten Online-Kongress zur
Persönlichkeitsentwicklung von Trennungsvätern auf

2018-10-03

ARCHE Trennungsvater Online-Kongress © Stephan Briel_00b

„Wie Du als Trennungsvater alles erreichst, deine Ziele verwirklichst und das aus jeder Situation heraus.“ Ein vielversprechendes Angebot für Menschen, deren Lebensinhalt weggerissen wurde. Kann der Kongress sein Versprechen halten ?

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Butzbach. Stephan Briel, Kongressveranstalter & Moderator, hat den ersten Trennungsvater Online-Kongress ins Leben gerufen. 24 Experten erwarten kid – eke – pas – Betroffene zu einem bislang einzigartigen Kongress-Angebot.

ARCHE Trennungsvater Online-Kongress © Stephan Briel_02a

Der Veranstalter und Moderator: Stephan Briel.

„Stephan Briel, im Juni 1982 als einziger Sohn einer Arbeiterfamilie in Mittelhessen geboren, seit 2013 geschieden und selbst Trennungsvater einer minderjährigen Tochter, hilft Trennungsvätern dabei, in jeder Hinsicht die beste Version von sich selbst zu erschaffen. Er hat es sich auf die Fahne geschrieben, die Lobby der Trennungsväter mit seiner Arbeit zu stärken. „

Inhalt des Kongresses

24 Experten vom Arzt über Berufsberater, Experten für Persönlichkeitsentwicklung und für Geld- und Kapitalanlagen, Familienanwältin, Heilpraktikerin, Heilerin, Kinderpsychologin, Kommunikationstrainerin bis hin zum Unternehmer teilen ihr Wissen

  • …wie Du den Kontakt zu deinen Kindern wieder herstellen kannst.
  • …wie Du den ewigen Groll auf deine „Ex“ endgültig beenden kannst.
  • …wie Du Probleme in echte Chancen verwandeln kannst.
  • …wie Du glückliche Beziehungen führst, von denen Du bisher nur träumen konntest.
  • …wie Du Dir mehr Geld, Freizeit und ein außergewöhnliches Leben erschaffst.
  • …wie Du Dich aus der Opferrolle als Trennungsvater befreien kannst.
  • …wie Du deine Kommunikation auf allen Ebenen nachhaltig verbesserst
  • …und vieles mehr.

„Das ist echte Persönlichkeitsentwicklung, maßgeschneidert für alle Trennungsväter die einfach mehr aus sich machen möchten !“, sagt der Veranstalter, und weiter: „In den Interviews und Vorträgen der Experten lernst Du konkrete Wege und Möglichkeiten kennen, wie Du als Trennungsvater die beste Version von Dir selbst erschaffst und damit ALLES erreichen kannst und das aus JEDER Situation heraus !“

ARCHE Trennungsvater Online-Kongress © Stephan Briel_03a
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Stephan Briel In den Biengärten 14 35510 Butzbach
Telefon: +49 (0) 6033 – 368 263 1 Telefax: +49 (0) 321 – 297 416 23 E-Mail: info[ät]trennungsvater-hilfe.de