Land unter Kontrolle – Die Geschichte der Überwachung der BRD
Interview mit einer von ihrem ältesten Sohn getrennt lebenden Mutter

Schreckensnachricht vom Jugendamt: „Ihr Sohn wird nicht mehr nach Hause kommen!“ – „Der Satz hat sich tief in mein Herz gebohrt. Mein Gesicht war gefroren..“, sagt Frau Berger.
Foto: Heiderose Manthey
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Keltern-Weiler. Vor mir sitzt eine 29jährige Frau, sie spricht klar und wirkt stabil.
Schlank, hochgewachsen, gepflegtes und apartes Aussehen.
Ihre langen blonden Haare trägt sie zu einem Pferdeschwanz streng nach hinten gekämmt, sportlich agil.
Sie besucht ARCHE, weil sie sich Hilfe erhofft auf dem Weg zu ihrem 12jährigen Sohn Dominic.
Dominic ist in einer Einrichtung der Jugendhilfe hinter der württembergischen Grenze in Bayern, ca. 250 Kilometer von der Mutter getrennt.
Der Satz, der tief im Herzen der Mutter eingraviert wurde:
„Ihr Sohn wird nicht mehr nach Hause kommen !“
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Fellner fordert Digitale Prozessbeobachtung
2014-02-02

Vor Prozessbeginn. Im Saal 2 des Landgerichtes in Darmstadt, ganz links der Angeklagte Arne Fellner, rechts außen der Sachverständige.
Foto: Heiderose Manthey
Darmstadt. Vor dem Landgericht in Darmstadt fand am 27. Januar 2014 die Gerichtsverhandlung gegen Arne Fellner statt. Der gelernte Maurer und beruflich als Lastwagenfahrer, Sicherheitsmann und Privatdetektiv Tätige hatte am Sonntagmorgen des 2. Oktober 2011 mit einem Vorschlaghammer, den er sich eigens für sein Vorhaben gekauft hatte, auf die Kacheln und Fenster der Fassade des Amtsgerichtes Offenbach eingeschlagen, um ein Zeichen zu setzen – ein Zeichen für sein Ziel, dass nämlich in Deutschland die digitale Prozessbeobachtung eingeführt werden solle. So lautete nämlich sein Entschluss aus den Erfahrungen, die er in Deutschland mit der Justiz und den Behörden gemacht hatte. …
2013-01-31

Am 17. September 2012 begleitete Heiderose Manthey einen um seine vier Söhne kämpfenden Vater bei einem Prozess im Landgericht Karlsruhe.
Der Verteidiger des Vaters war Dr. Hubert Gorka, der Anwalt von Harry Wörz.
29. April 1997: Harry Wörz wird am Morgen „beim Verlassen seiner Wohnung von einem großen Polizeiaufgebot erwartet und sofort festgenommen. Er soll die Polizistin Silke, mit der er noch verheiratet ist, aber nicht mehr zusammenlebt, in der Nacht zuvor aufgesucht und so fest mit einem Schal gewürgt haben, dass sie schwere Verletzungen davontrug.“
Harry Wörz soll im Streit um das Sorgerecht für seinen Sohn seine Frau Silke totgeschlagen haben. Sein mehrjähriger zermürbender Kampf durch den Justizapparat, die Ermittlungsarbeiten der Polizei Pforzheim und die Anklagen der Staatsanwaltschaft werden in eindrücklicher Weise geschildert.
Wikipedia „Der Fall Harry Wörz bringt nicht nur die Schwächen und Stärken des deutschen Justizsystems zum Vorschein, sondern behandelt auch die Themen der Manipulation und Korruption. Die Polizei hat in den Prozessen Indizien unterschlagen und mögliche andere Täter von vornherein ausgeschlossen.“
Zeitleiste 81:56 im Film – Harry Wörz: „Wenn ich heute in den Spiegel guck‘, dann seh ich keinen Mörder, aber wenn viele Pforzheimer Polizisten in den Spiegel gucken, dann müssen die sich einige Vorwürfe machen. Die haben mich bestohlen, belogen, beleidigt und Akten gefälscht und währenddessen läuft der Täter die ganze Zeit noch frei rum.
Wenn ich mir eines wünschen dürfte, dass nicht nur mir Gerechtigkeit widerfährt, sondern irgendwann auch der Silke und meinem Sohn.“
Dass ihr und ihren Kindern Gerechtigkeit widerfahren solle, dies ist auch ein Wunsch, den Heiderose Manthey aus Keltern-Weiler – einem Nachbarort von Gräfenhausen – auf der 16jährigen Suche nach ihren beiden Söhnen hegt. In ihrem Fall ist ebenfalls der Polizei- und Justizapparat samt Staatsanwaltschaft von Pforzheim und Karlsruhe zuständig.
ARCHEVIVA Video-Aufruf: Suche nach meinen Söhnen
TV-ORANGE Harry Wörz ein Mensch und die Macht von Polizei-Staat-Anwalt-Richter
TV-ORANGE Kindesraub ganz legal in Deutschland – Bürger, helft bei der Suche nach den geraubten Kindern
„In ihrem Buch ‚Deutschland misshandelt seine Kinder‘ werfen Michael Tsokos und Saskia Guddat dem deutschen Hilfesystem von Jugendämtern bis zur Justiz ‚regelmäßiges Versagen‘ vor.
‚Früher dachte ich, das sind Einzelfälle‘, sagt er. ‚Dann wurde es Routine.‘
Tsokos sieht unvorstellbare Grausamkeit, und er schildert diese Fälle im Buch: Mütter, die Kleinkinder auf heiße Herdplatten oder in Badewannen mit kochend heißem Wasser setzen. Väter, die ihre Kinder ins Koma prügeln. Was Tsokos vermisst, sind Reformen im Kinderschutz. ‚Da ist seit 20 Jahren nichts passiert‘, behauptet er. ‚Das System ist krank‘.“
Lesen Sie demnächst auf ARCHEVIVA das Interview mit der Mutter von Agnes.
Politiker der Sozialistischen Linkspartei Norwegens (SV) haben den ehemaligen Mitarbeiter des amerikanischen Geheimdienstes NSA am Mittwoch offiziell für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen. Es liegt auch bei den Politikern der deutschen Bundesparteien, diese Empfehlung zu unterstützen. Die Liste der vorgeschlagenen Kandidaten endet an diesem Samstag.
Die norwegische Partei SV im Wortlaut: “Die öffentliche Debatte und die politischen Veränderungen, die auf seine Enthüllungen folgten, haben zu einer stabileren und friedlicheren Weltordnung beigetragen. Sein Tun hat dazu geführt, dass Vertrauen und Transparenz wieder zu Leitprinzipien in Sicherheitsfragen wurden.”
Dieser Artikel geht unmittelbar nach Erscheinen an die Abgeordneten des deutschen Bundestages mit der Forderung diesen Vorschlag zu unterstützen.
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„Zwangsadoption, Kinderdiebstahl und Menschenhandel durch das SED-Regime.
Noch heute sitzen die Verantwortlichen Kinderhändler im Amt für Jugend, Familie und Bildung der Stadt Leipzig.
Wann werden diese Verbrecher zur Verantwortung gezogen?“
Bei der Recherche erreicht die Reporterin ein merkwürdiger Anruf. Sie wurde gebeten ihr Nachforschen einzustellen und sich nicht mehr so sehr mit dem Thema zu beschäftigen …
Diese „Art“ von Anruf erinnert die Leiterin der ARCHE an Anrufe, die sie während und nach ihrer Aufklärungsarbeit an der Schule erhalten hatte.

… gesichtet in München … am 31. Januar nach dem Prozess gegen einen Vater vor dem Landgericht, der Kontakt zu seinem Kind möchte…
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“ … Nur der Spiegel Reporter und Günther Jauch selbst brachten es mit ihren Fragen einigermaßen auf den Punkt:
‚Wieso wird ein ganzes Volk bespitzelt, wieso steht ein ganzes Volk unter Generalverdacht?‘
Und Günther Jauch fragte: „Würden wir Edward Snowden Asyl anbieten, wenn er den chinesischen Geheimdienst verraten hätte?“
Mittlerweile ist sogar Herrn Joachim Gauck aufgefallen, dass die Vorsicht der Bevölkerung, das Misstrauen gegen Überwachung zugenommen hat. Erkennbar, wenn auf dem Telefondisplay “Anonym” erscheint oder bei der Zurückhaltung der eigenen Emailadresse. Dieses Gefühl erinnere ihn an die Stasizeit. …“
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