Y. Das Hellblaue Häuschen

Das Hellblaue Häuschen in Weiler wurde zur Anschlags-Ikone der 2000er

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Keltern-Weiler, früher Weiler, Sitz der ARCHE und Standort des Hellblauen Häuschens. Eine Aufklärungs-Litfasssäule mitten im Ort..

2017-04-21

(Erstveröffentlichung: 2013-09-12)

Keltern-Weiler. Ist ein Haus so bekannt in einem Dorf wie das Hellblaue Häuschen in Weiler ? Ein wandelndes Advertisement, eine Litfasssäule, die von Liebe, Hass, Verfolgung, Trauer und der schlimmsten Art von Folter kündet, die einem Menschen angetan werden kann:  Von  K I N D E S R A U B .

Wozu Menschen fähig sind, wenn sie wissen, dass einer Mutter ihre Söhne vorprogrammiert geraubt wurden, davon künden auch die jüngsten Anschläge am Hellblauen Häuschen  und nun auch am Sonnenhaus.

Ächtung der Mutter am Wohnort und am Arbeitsplatz.

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Die Wahrheit.

„Kindesraub ist die brutalste Folter, die sich ein Mensch ausdenken kann. Der Tod wäre eine Gnade. Der seiner Kinder Beraubte lebt stets an der Schwelle des Todes. Ein Ohr im Diesseits, das andere im Jenseits. Durch den Raub der Kinder wird Vätern oder Müttern die gesamte Lebensenergie aus dem Leib gerissen. Ein anhaltendes Leben im untoten Lebendzustand oder im lebendigen Todeszustand beginnt. Dieses Zerren am verendenden Leib endet nie. Jahrelange Folter. Kommen zu diesen Folterschmerzen noch Verfolgung durch den Staat, Gerichte, durch Behörden, Ämter und durch die Gesellschaft hinzu, so ist dies ein Lebendig-Verbrannt-Werden mit Haut und Haaren ähnlich einem Scheiterhaufen im Mittelalter, der stets neu entfacht wird, das Feuer den Körper aber nie ganz verbrennt.  Mit dem letzten Auge schaust du  jeden Tag erneut deine eigene Verbrennung an. Du spürst die Schmerzen. Und es endet nie*.“  Heiderose Manthey – Auszug aus einem Interview.

In meinem Wohnort haben sich Menschen bewusst an mir vergangen. Sie erzählten Dinge über mich, die nicht stimmten. Sie zerrissen die mir zuvor herab gerissenen Kleider einer zu Verbrennenden und zerften sich darum. Der Mensch, den ich um Hilfe bat, verleugnete mich.

Lesen Sie hier weitere Teile aus dem Interview.