Weltweite Studien über gesundheitliche Folgen für kid – eke – pas – Kinder

Macht Kontaktverlust zu den leiblichen Eltern die Kinder krank ?

Ihrer Eltern beraubte Kinder müssen wissen, welche gesundheitlichen Folgen sie in der Zukunft zu erwarten haben.

Und die Eltern ?

2018-04-20

Sie erstellte eine Analyse wissenschaftlicher Literatur über die Folgen des Kontaktabbruchs zu den leiblichen Eltern. Prof. Dr. Ursula Gresser. NZFam hier bestellen.

Sie erstellte eine Analyse wissenschaftlicher Literatur über die Folgen des Kontaktabbruchs zu den leiblichen Eltern. Prof. Dr. Ursula Gresser. NZFam hier bestellen.

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München/Weiler. In Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Ursula Gresser leistete ARCHE einen entscheidenden Vorschub zur Überwindung von kid – eke – pas. Wisseschaftlichkeit ist eines, diese Wissenschaftlichkeit an die nötige Leserschaft zu bringen und für deren Verbreitung zu sorgen, damit die gewonnenen Erkenntnisse Einfluss auf unser gesellschaftliches und politisches Leben nehmen können, das ist das andere.

Heute wird ARCHEVIVA die „Zusammenfassung der verfügbaren Studien über gesundheitliche Folgen von Kontaktabbruch bei Kindern zu einem oder beiden lebenden leiblichen Elternteilen. Auflistung der Studien in chronologischer Reihenfolge ihrer Veröffentlichungen“ mit Stand vom Oktober 2015 in die Öffentlichkeit tragen. Sie umfasst Studien im Zeitraum von 2002 bis 2014.

Wir beziehen uns in der nachfolgenden Publikation auf die Veröffentlichung in NZFam 21/2015

Exzerpt aus: Zahnärztin Anna Prinz und Internistin Prof. Dr. med. Ursula Gresser*
Macht Kontaktabbruch zu den leiblichen Eltern Kinder krank ?
Eine Analyse wissenschaftlicher Literatur
NZFam 21/2015 S. 989 ff

Autor | Titel | Was wurde untersucht | Untersuchte Stichprobe | Ergebnisse

Elternverlust in der Kindheit und Risiko für den ersten Ausbruch einer schweren Depression und Alkoholabhängigkeit: der Zeitverfall von Risiko und Geschlechtsunterschieden

Kendler et al. 2002 in: Childhood parental loss and risk for first-onset of major depression and alcohol dependence: the time-decay of risk and sex differences
Quelle: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12420888

Zusammenfassung von Prof. Dr. Ursula Gresser

„Kontaktverlust führt zu schweren Depressionen, insbesondere beim Verlust des Kontakts zur Mutter. Bei Kontaktverlust zum Vater bewirkt Trennung größere Probleme als Tod. Die Erholungszeit bis zum Erreichen des Krankheitsrisikos vor dem Ereignis ist nach Kontaktverlust durch Trennung mehr als doppelt so lang wie nach Kontaktverlust durch Tod. Kinder werden bezüglich ihrer leiblichen Eltern bei Kontaktverlust durch Trennung in etwa doppelt so stark und fast dreimal so lang belastet wie bei Kontaktverlust durch Tod.“

Elterlicher Verlust in der Kindheit und erwachsene Hypothalamus-Hypophyse-Nebennieren-Funktion

Tyrka et al. 2008 in: Childhood parental loss and adult hypothalamic-pituitary-adrenal function
Quelle: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18339361

Zusammenfassung von Prof. Dr. Ursula Gresser

„Kontaktverlust zu leiblichen Eltern führt zu Störungen des neuroendokrinen Stoffwechsels im Erwachsenenalter. Je besser die Fürsorge der Eltern war, desto ausgeprägter war das Ausmaß der Veränderungen.“

Die Auswirkungen des fortwährenden Kontakts mit biologischen Eltern auf die psychische Gesundheit von Kindern in der Pflege

McWey et al. 2010 in: The Impact of Continued Contact with Biological Parents upon the Mental Health of Children in Foster Care

Zusammenfassung von Prof. Dr. Ursula Gresser

„Häufiger Kontakt von Kindern in Fremdunterbringung zu ihren leiblichen Eltern kann zu einer geringeren Ausprägung von Depressionen und Verhaltensauffälligkeiten führen.“

Risiko schwerer psychischer Störungen bei Erwachsenen, die in der Kindheit vorübergehend von ihren Eltern getrennt wurden: Die Geburtskohortenstudie in Helsinki

Räikkönen et al. 2011 in: Risk of severe mental disorders in adults separated temporarily from their parents in childhood: The Helsinki birth cohort study
Quelle: http://www.journalofpsychiatricresearch.com/article/S0022-3956(10)00215-3/abstract

Zusammenfassung von Prof. Dr. Ursula Gresser

„Trennung von leiblichen Eltern in der frühen Kindheit führt zu einem signifikant höheren Risiko, im Erwachsenenalter schwere psychische Erkrankungen, Substanzmissbrauch oder eine Persönlichkeitsstörung zu entwickeln. Dies betrifft besonders Kinder mit hohem sozioökonomischem Hintergrund.“

Auswirkungen von Scheidung und Verlust des elterlichen Kontakts auf Gesundheitsbeschwerden bei Jugendlichen

Reiter et al. 2013 in: Impact of divorce and loss of parental contact on health complaints among adolescents
Quelle: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23292092

Zusammenfassung von Prof. Dr. Ursula Gresser

„Kontaktverlust ist für Jugendliche ein hoher emotionaler Stressfaktor. Während Scheidungen mit erhaltenem Kontakt zu beiden Eltern von Jugendlichen gut verkraftet werden, führt ein Kontaktabbruch zu einem Elternteil nach einer Scheidung zu ausgeprägten emotionalen Belastungen der Jugendlichen mit Depressionen, Ängsten und psychosomatischen Beschwerden. Die Zeit mindert diese Belastungen nicht.“

Der Einfluss des elterlichen Verlusts von Kindern auf das Risiko für Stimmungs-, Angst- und Substanzgebrauchsstörungen in einer bevölkerungsbasierten Stichprobe männlicher Zwillinge

Otowa et al. 2014 in: The impact of childhood parental loss on risk for mood, anxiety and substance use disorders in a population-based sample of male twins
Quelle: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25146695

Zusammenfassung von Prof. Dr. Ursula Gresser

„Kontaktverlust zu leiblichen Eltern führt unabhängig vom Lebensalter des Kindes bei Beginn und der Dauer des Kontaktverlustes zu einem erhöhten Risiko für die Entwicklung von schweren Depressionen, Angststörungen, Panikstörungen, Alkoholabhängigkeit, Drogenmissbrauch, Drogenabhängigkeit und Phobien. Kontaktverlust zu lebenden Eltern wirkt sich dabei deutlich stärker aus als Kontaktverlust auf Grund von Tod. Kontaktverlust zu Mutter bzw. Vater bewirken beide erhöhte Erkrankungsrisiken mit unterschiedlichen Risikokonstellationen.“


Wie es möglich ist, dass ein ganzes Justizsystem dem Entfremdung Betreibenden (auch Falsch-Gutachten) folgt ?

Mit Hilfe des Justizapparats: Das Mitwirken von BEHÖRDE, SACHVERSTÄNDIGE UND GERICHT bei kid – eke – pas, die Gründe für das Mitagieren der Behörden und die FOLGEN FÜR DAS KIND

Dr. Dietmar Payrhuber in Magazin für Ärztinnen und Ärzte Salzburg

Fazit: Ohne Eingreifen der Behörde entsteht eine unendliche Geschichte von Kindesmissbrauch. Die gesundheitlichen und gesellschaftlichen Schäden für alle Beteiligten sind enorm.

Anmerkung der Redaktion

» ARCHE bedankt sich für diese Analyse bei Prof. Dr. Gresser und fordert Leser auf, weitere Studien kid – eke – pas betreffend an die Redaktion zu senden. Wir müssen diesen weltweiten Horror beenden ! Helfen Sie mit !