Whistleblower leben gefährlicher als sie zunächst glauben

Ist es wirklich besser, den Mund zu halten ?

Manthey: Persona non grata ist, wer Gewalt aufdeckt !

2014-08-16

München/Weiler. Unter dem Artikel „Whistleblower im Öffentlichen Dienst – Pfeifen verboten“ gab die Süddeutsche am 12. August 2014 einen bemerkenswerten Artikel heraus. Der Redakteur Heribert Prantl: Whistleblower, die als Beamte oder Angestellte beim deutschen Staat arbeiten, genießen kaum rechtlichen Schutz. Ein Gutachten kommt deshalb zu einem bitteren Schluss: Es ist besser, den Mund zu halten.“

Wie gefährlich ist Whistleblowing wirklich ? Manche wirft entstandenes Mobbing nach Whisteleblowing vollkommen aus ihrer Existenz.

Wie gefährlich ist Whistleblowing wirklich ? Manch ein Whistleblower wird durch aufkommendes Mobbing nach Offenlegen von Gewaltstrukturen in den Systemen vollkommen aus seiner Existenz geworfen. ACHTUNG: Die Techniken eines ‚professionellen Mobbings‘ sind mannigfaltig.

Lesen Sie den gesamten Artikel auf der Süddeutschen

Pfeifen verboten

Die Pädagogin, Freie Journalistin und Leiterin der ARCHE, Heiderose Manthey, weiß, was Whistleblower erwartet: „Als persona non grata wurden aber nicht die des Saales verwiesen, die massiv zur Gewaltentstehung und zum Erhalt der Gewalt an Schulen beitrugen, sondern die Whistleblower selbst.”

Die aktive und zielgerichtet wirkende Lehrkraft machte während ihrer Unterrichtszeit auf die Thematik „Gewalt an den Schulen“ öffentlichkeitswirksam aufmerksam und wurde urplötzlich mit einer ganz neuen Art von Gewalt konfrontiert. Nach ihrem Artikel „Erziehen mit Entschiedenheit im Kampf gegen Extremismus“ lernte sie die Mechanismen eines heimtückisch angelegten Mobbings durch und durch kennen.

Öffentliche Aufklärung über Gewalt an den Schulen – Schüler in ihre eigene Persönlichkeit erziehen

*Der Redakteur des Artikels und Leiter ‚Innenpolitik‘ der SZ , Prof. Dr. Heribert Prantl, „lehrt als Honorarprofessor für Rechtswissenschaft an der Universität Bielefeld. Er hat Recht, Geschichte und Philosophie studiert, parallel dazu eine journalistische Ausbildung gemacht und im Urheberrecht promoviert. Bevor er 1988 als rechtspolitischer Redakteur zur SZ ging, war er Staatsanwalt und Richter in Bayern … .“