Zur aktuellen Flüchtlingsproblematik in Europa

Ausländische Wirtschaftsinteressen dienen dazu, Europa und insbesondere Deutschland in Kriege zu zwingen

Horst Schmeil: „Ich bin gegen Flüchtlinge, denn: Kein Mensch flüchtet aus einem Land, in dem es ihm gut geht“

2015-09-19

Güstrow. Ganz deutlich teile ich – auch öffentlich- mit, dass ich gegen Flüchtlinge in Europa und sonstwo auf der Erde bin. Ich bin dagegen, dass Flüchtlinge durch Habgier von Personen, Konzernen, Politikern, gesellschaftlichen Gruppen produziert werden.

Kein Mensch flüchtet aus einem Land, in dem es ihm gut geht. Immer dann, wenn der Druck auf Menschen zu groß wird, sei es durch Hungersnöte oder anderweitige Zerstörung seines Lebensumfeldes, fliehen Menschen in andere Länder, in denen sie sich versprechen, dass es dort besser wird. Die gesamte Weltgeschichte zeugt davon, dass aufgrund derartiger Vernichtung von Lebensbedingungen Menschen davon träumen, sich in einem Land, in dem Milch und Honig fließen, wieder niederlassen können, um eine Zukunft aufzubauen.

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Alle Gesellschaften, die bisher auf der Erde zusammengefunden haben, haben mit diesen Problemen zu tun und zu tun gehabt. Immer geht es darum, dass ein Teil der Bevölkerung einer Region über einen anderen Teil herrschen will, um auf deren Kosten ein Leben im Überfluss zu haben. Das führt einerseits zu Unterwerfung im jeweils eigenen Land, andererseits zu Kriegen, die Flüchtlinge produzieren.

Ganz deutlich teile ich auch mit, dass ich Menschen anderer Länder mag, auch weil sie aus anderen Kulturen stammen, was zur Bereicherung des Wissens der Menschheit führt, was ein besseres Leben für alle bedeuten kann und sollte. In früheren Jahrhunderten sind durch Völkerwanderungen und Eroberungen Kulturen untergegangen, andere haben sich neu entwickelt. Vielfach waren Kriege und Eroberungen Ausgangspunkt für Tod und Untergang der alten Kulturen, deren Zeugen heute noch teilweise in Ruinen zu bewundern sind. Ein Austausch von Gütern aller Art, auch geistiger, kann unserer Welt nur gut tun. Kriege dagegen zerstören Menschen und ihre Lebensbedingungen. Sie erzeugen Flüchtlinge. Ich mag nicht, dass Menschen zu Flüchtlingen gemacht werden. Ich mag die Menschen, die aus ihren sozialen Bezügen und Kulturen zu uns kommen – als Gäste, die ein stabiles Zuhause haben. Ich mag nicht, dass Menschen zu Flüchtlingen gemacht werden, weil ihre Lebensgrundlagen zerstört wurden.

In der aktuellen Situation in Deutschland ist das Land dahingehend gespalten, dass es Befürworter von Flüchtlingseinwanderung gibt und diejenigen, die Flüchtlinge ablehnen, weil sie die durch staatliche Fehlentscheidungen in der Familien- und Sozialpolitik (z.B. Ausgrenzung der Väter und den damit verbundene demografischen Wandel, der durch Zuwanderung ausgeglichen werden soll und die Altersarmut, die durch die höhere Lebenserwartung höhere Leistungen für diesen Bevölkerungsteil erfordert) davon profitieren, wobei der andere Bevölkerungsteil auf einen Lebensstandard gedrückt wird, der weit unterhalb der Armutsgrenze liegt.

Einer der Vernichtungsfaktioren:Die Zinsbombe.

Einer der Vernichtungsfaktioren: Die Zinsbombe.

Ausländische Wirtschaftsinteressen dienen dazu, Europa und insbesondere Deutschland in Kriege zu zwingen, die Flüchtlingsströme in großem Umfang auslösen. Dabei helfen Gruppen in Deutschland mit, durch Waffenverkäufe, Einsätze von Soldaten und Waffen in den Kriegsgebieten und eine Maulkorbverpflichtung für die Medien diese Flüchtlingsströme zu fördern, indem mit deutschen Waffen die Städte fremder Länder zerstört werden, deren Menschen getötet und deren Lebensbedingungen zerstört werden. Dafür wird mit großem Brimborium ein Brunnen gegraben oder eine Schule in einem Flüchtlingsherkunftsland gebaut.

Gewiss ist unser Lebensstandard noch wesentlich höher als in vielen Ländern der Erde, aber weshalb wird in Deutschland von den Gruppen der wenigen Reichen und Superreichen eine solche Politik vertreten, die nicht die eigene Bevölkerung im Blick hat und damit stabile Verhältnisse auch in der übrigen Welt bewirken kann, sondern die sich die Ärmsten anderer Gesellschaften mit großen Versprechungen ins Land lockt, die nur kurzfristig erfüllt werden können.

Das beste Beispiel dafür ist die geforderte sogenannte Willkommenskultur der deutschen Bundeskanzlerin, mit der sie nach bereits zwei Wochen nahezu allein dasteht, weil sie die warnenden Stimmen unterdrückt hat und in ihrem Überschwang und ihrer Unkenntnis der sozialen Situation des großen Teils der Bevölkerung im eigenen Land Flüchtlinge produziert hat, die bei einer neutralen Politik gar nicht hervorgebracht würden. Es ist völlig unverständlich, wie Millionen Menschen in ein Land integriert werden sollen, in dem bereits 6,3 Millionen Menschen nach Regierungsangaben von ALG II leben, weitere Millionen von geringen Renten und ein weiterer Teil von Sozialhilfe mit steigender Tendenz, wobei Deutschland als reiches Land hervorgehoben wird, wobei die offiziellen Staatsschulden die Höhe des Vermögens von fünf bis 10 % der reichsten Bevölkerungsteile betragen. Benannt wurden kürzlich mehr als 2,7 Billionen € Staatsschulden. Diese Zahl ist wohl nur noch von Astronomen erfassbar und vorstellbar.

Was hinter der Flüchtlingsproblematik steckt: Der Geist des Geldes.

Was hinter der Flüchtlingsproblematik steckt: Der Geist des Geldes.

Mit der Produktion von Kriegswaffen wird ein wesentlicher Teil der Staatsfinanzen erwirtschaftet. Mit diesen Rüstungsgütern, die in alle Welt verkauft werden, werden Kriege geführt, die Städte. Häuser, Dörfer, Schulen, Krankenhäuser und andere Infrastruktur vernichtet. Der Finanzminister Deutschland freut sich darüber, dass er damit höhere Steuereinnahmen verbuchen kann, derzeit sind wohl 5 Milliarden € zusätzlich im Gespräch. Unterstützt wird diese Tendenz durch die Hoffnung, dass die Flüchtlinge zu geringen Löhnen „die Wirtschaft“ entlasten. Die wenig oder gar nicht ausgebildeten deutschen Arbeitnehmer werden zu weiteren Einbußen gezwungen, sie werden zu Arbeitslosen und Rentnern mit einem Einkommen nahe dem Sozialsatz.

Eine solche – analoge – Verhaltensweise führt im Tierreich dazu, dass die Fertilität einer Spezies herabgesetzt wird. Deutschland hat jetzt schon eine der geringsten Geburtenraten, was durch die Zerstörung der Leistungsträger, nämlich der Väter, oder der potentiellen Väter deutlich wird – nur: die Politiker wollen das nicht sehen. Sie füllen ihre eigenen Taschen auf Kosten der noch mehrheitlich arbeitenden und Steuern zahlenden Menschen mit Hilfe fragwürdiger Ideologien und falschen Anreizen.

Innerhalb von etwa zwei Wochen hat sich die Willkommenskultur, die von der Regierung in Unkenntnis der Folgen verordnet wurde, ins Gegenteil verkehrt. Nur weiß jetzt niemand dieser Verantwortlichen, wie der Flaschengeist wieder in die Flasche zurückgeführt werden kann. Man kann der Bundeskanzlerin aus diesem Grund und mit ihrem Versuch einer Änderung der Flüchtlingspolitik nur ein zynisches: „Herzlich willkommen, bei uns, dem „Pack“, den „Nazis“, Mutti Angela!“ zurufen.

Die Aufstände der Flüchtlinge an den Grenzen europäischer Länder sind nur ein Anfang. Die Versprechen der deutschen Regierung können nicht mehr eingelöst werden. Die früher in Frankreich ausgelösten Aufstände aufgrund von Benachteiligungen von deren Flüchtlingen aus nordafrikanischen ehemaligen Provinzen sind nur ein leichter Wind gegenüber den Stürmen, die in spätestens zwei Jahren in Deutschland ausbrechen werden, weil die Kosten nicht mehr getragen werden können, jedenfalls nicht aus den bisherigen Steuermitteln. Diejenigen, die die Gewinne aus diesen Kriegen machen, bleiben ungeschoren.

Horst Schmeil. Pädagoge, Urgestein der Väter-, Familien- und Kinderbewegung in Deutschland ab 1995.

Horst Schmeil. Pädagoge, Urgestein der Väter-, Familien- und Kinderbewegung in Deutschland ab 1995. Zeitkritiker und Entfremdungsgegner.

Auch eine tatsächliche Entwicklungspolitik, die die Flüchtlinge in unserem Land dazu ausbildet, Maschinen und Werkzeuge statt Waffen und Kriegsgerät herzustellen und zu benutzen, die in deren Ländern benötigt werden oder Häuser in Deutschland für nachkommende Flüchtlinge bauen und reparieren zu lernen, in denen sie auch vorübergehend selbst leben können, ist in keiner Weise angedacht, wobei der strapazierte Immobilienmarkt bereits jetzt die Mieten ins Unerträgliche steigen lässt.

Die Folge von all dem wird ein totaler Zusammenbruch der Wirtschaft in Deutschland sein, der nur den Reichen und Superreichen ein Überleben ermöglicht.

Deshalb bin ich gegen Flüchtlinge, die bewusst aus Habgier produziert werden, aber für Menschen anderer Kulturen, zu denen eine Freundschaft aufgebaut werden kann und die damit das Leben aller bereichern.

Horst Schmeil